Florida: Haus um 159 Millionen Dollar zu haben

Ansichtssache4. Jänner 2016, 11:35
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"Le Palais Royal" in Hillsboro Beach wurde nach dem Vorbild des Schloss Versailles erbaut – im Preis inkludiert: ein 120 Jahre alter Luster aus Österreich

bild: bryan niebas

Vor etwas mehr als einem Jahr war "Le Palais Royal" in Hillsboro Beach in Florida schon einmal auf dem Markt. Für das fast 6000 Quadratmeter große, nach sieben Jahren Planungs- und Bauzeit noch immer unfertige Anwesen, wurden damals 139 Millionen Dollar (127 Millionen Euro) verlangt. Später wurde es vom Markt genommen.

Seit einigen Monaten ist der Palast wieder zu haben – diesmal um eine noch rekordverdächtigere Summe: Um 159 Millionen Dollar (145 Millionen Euro) hat die Maklerin Mayi de la Vega von Sotheby's International Realty das Haus nun im Angebot. Damit ist es laut Medienberichten eines der teuersten Häuser, das in den USA jemals am Markt war.

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foto: bryan niebas

Für das Anwesen ließen sich der Eigentümer, der Bauunternehmer Robert Pereira, und sein Architekt vom französischen Schloss Versailles inspirieren.

Das Haupthaus ist nun fast fertig und enthält elf Schlafzimmer und 17 Bäder. Im hauseigenen Imax-Kino finden 18 Personen Platz, die Tiefgarage fasst 30 Autos. In den Weinkeller passen 3000 Flaschen, ins Aquarium fast 5000 Liter Wasser. Das Grundstück, das insgesamt 16.000 Quadratmeter groß ist, ist am Atlantik gelegen und verfügt über zwei Anlegestellen für Yachten. Außerdem gibt es im Haus laut Maklerinformationen einen 120 Jahre alten Luster aus Österreich.

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foto: bryan niebas

Ein mehr als 400 Quadratmeter großer Infinity Pool – inklusive Wasserrutsche – sind ebenso im stolzen Preis inkludiert wie ein kleiner Golfplatz. Sechs Wasserfälle sind über das Anwesen verteilt – der höchste ist fast acht Meter hoch.

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foto: bryan niebas

Alleine das Marmor-Stiegenhaus soll zwei Millionen Dollar gekostet haben, insgesamt wurde das Anwesen mit Blattgold im Wert von drei Millionen Dollar verziert.

In einem zweiten Bauabschnitt sollen nun zwei Gästehäuser und ein Entertainment-Komplex entstehen – inklusive Eislaufbahn, Nachtclub, Bowlingbahn und einem Go-Kart-Track.

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visualisierung: bryan niebas

In zwei Jahren sollen die Bauarbeiten am Anwesen abgeschlossen sein, so der Architekt. Warum der Bauherr, der das Haus ursprünglich für sich selbst bauen wollte, nun doch nicht einziehen will, ist nicht bekannt. (zof, 4.1.2016)

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