Junge Frau in Wien getötet – Ehemann geständig

3. Jänner 2016, 15:15
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Mann will dem Opfer nach einer Beleidigung den Mund zugehalten haben

Wien – Nach dem Erstickungstod einer zweifachen Mutter in Wien-Penzing am 18. Dezember hat der Ehemann nun ein Geständnis abgelegt. Das sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger am Sonntag und bestätigte damit einen Bericht von orf.at. Er habe der 22-Jährigen bei einem Streit den Mund zugehalten, töten habe er sie nicht wollen, sagte der 41-Jährige gegen Ende des Jahres.

Der Mann war unmittelbar nach Entdeckung der Tat in der Lortzinggasse auf einer Stiege, die zum Dachboden führt, festgenommen worden. Der Wohnung, in der seine Frau mit den gemeinsamen Töchtern, einem Baby und einem Kleinkind, lebte, hätte er wegen eines Betretungsverbots fernbleiben müssen.

Streit über Scheidung und Geld

Die Frau war in den Morgenstunden getötet worden, das Ersticken wurde laut Obduktion durch einen weichen Gegenstand verursacht. Der Beschuldigte hatte nach der Tat die in der Nähe wohnende Großmutter seiner Frau angerufen, die dann die Einsatzkräfte alarmierte. Während ein Notarzt vergeblich versuchte, die Frau zu reanimieren, durchsuchten Polizisten das Haus und stellten den Mann.

Bei seinen Einvernahmen hatte der gebürtige Steirer bis zum 29. Dezember jede Aussage verweigert. Laut Eidenberger hatte es einen Streit über die Scheidung und im Zusammenhang damit um Geld gegeben. Der Mann spricht von einem Unfall, weil seine Frau ihn beleidigt und er ihr deshalb den Mund zugehalten habe. Eine Tötungsabsicht bestreitet er. Die Kinder hielten sich während der Tat in der Wohnung auf. (APA, 3.1.2015)

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