Westströmung bringt bis Wochenmitte Schneeregen und Schnee

3. Jänner 2016, 12:37
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Warmfront bestimmt ab Donnerstag das Wetter

Wien – Mit einer Störungszone, die von Westen kommend Österreich passiert, kommen zumindest bis zur Wochenmitte auch Schnee und Schneeregen nach Österreich, kündigte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik am Sonntag an. Am Montag breiten sich die Niederschläge tagsüber ostwärts aus. Im Osten und Süden schneit es bis in tiefe Lagen, sonst liegt die Schneefallgrenze zwischen 400 und 800 Metern.

Im Tagesverlauf wird es hinter der Störungszone im Westen und Südwesten wieder etwas auflockern. Die Tageshöchsttemperaturen bewegen sich zwischen minus sieben Grad im Osten und plus acht Grad im Westen.

Bereits am Dienstag überziehen von Westen und Südwesten neue ausgedehnte Wolkenfelder den Himmel und bis zum Abend breiten sich Regen und Schneefall bis nach Oberösterreich und Kärnten aus. Die Schneefallgrenze liegt im Westen zwischen 700 und 1.000 Metern, an der Alpensüdseite und im nördlichen Alpenvorland schneit es aber oft bis in tiefe Lagen. Weiter im Osten und Südosten scheint zwar anfangs zeitweise die Sonne, über den Niederungen halten sich aber auch Nebel und Hochnebel.

Schnee mischt sich mit Regen

Unter Störungseinfluss wird es vor allem im äußersten Osten und Südosten am Mittwoch noch leicht schneien, es mischt sich aber immer öfter Regen dazu. Sonst ziehen noch einige Regenschauer, in Lagen ab 600 bis 1.000 Meter auch Schneeschauer durch. Vor allem im Osten bleibt es ganztägig trüb, sonst lockert es zwischendurch auch etwas auf und die Sonne lässt sich ein wenig blicken. Die Tageshöchsttemperaturen reichen von minus ein bis plus sieben Grad.

Am Donnerstag bestimmt wieder der Westen das Wetter, diesmal aber mit einer Warmfront. Sie bringt verbreitet Regen, die Schneefallgrenze steigt auf 800 bis über 1.500 Meter Seehöhe. Im Süden bleibt es bei starker Bewölkung meist trocken, im Osten scheint bis zum Nachmittag abgesehen von einzelnen Nebelfeldern sogar gelegentlich die Sonne. Die Höchsttemperaturen klettern auf ein bis acht Grad.

Die mildere Luft gelangt am Freitag auch wieder bis in den Osten. Im Tagesverlauf ziehen wiederholt Regenschauer durch, Schnee fällt erst in Lagen zwischen 800 und 1.200 Metern Seehöhe. Der Wind weht im Westen und an der Alpennordseite teils sehr lebhaft. Die Temperaturen liegen leicht über jenen des Vortages. (APA, 3.1.2016)

  • Auch diese Gatse hat schon ein ganz rotes Naserl, weil es so kalt ist.
    foto: epa/nicolas bouvy

    Auch diese Gatse hat schon ein ganz rotes Naserl, weil es so kalt ist.

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