32c3: Grenzen übertreten und Ebola hacken

2. Jänner 2016, 12:00
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Eine überraschende Keynote – und am Ende tanzte der Chaos Communication Congress

Hacker haben eine Freude daran, Probleme zu lösen und Grenzen zu übertreten. Das müssen nicht nur virtuelle Grenzen sein. Hebt den Kopf von der Tastatur und nehmt die Welt um euch herum wahr, sagte Fatuma Musa Afrah, die aus Somalia und Kenia geflüchtete Eröffnungsrednerin des Chaos Communication Congress in Hamburg.

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Geschlossene Gemeinschaften war das Thema des CCC-Kongresses. Respekt, mehr Bildung und Internetzugang in Flüchtlingsheimen forderte Fatuma Musa Afrah.
foto: ccc
Bye bye Ebola: Westafrika gilt seit 29. Dezember als ebolafrei. Hacker halfen mit, die Epidemie, der mehr als 11.300 Menschen zum Opfer fielen, zu bekämpfen.

Von einer Grenzerfahrung berichtete Emerson Tan von der NGO Nethope auf Europas größtem Hackertreffen. Als sich Ebola 2014 ausbreitete und in Sierra Leone das Gesundheitssystem zusammenzubrechen drohte, wurde von lokalen Entwicklern, Salton Arthur Massally, Harold Valentine Mac-Saidu und Francis Banguara, mit freier Software in nur zwei Wochen ein Management-Informationssystem und ein mobiles Zahlungssystem programmiert. Auch so wurde die Epidemie bekämpft. (sb, 2.1.2016)

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