Alfred Brendel: "Ich bin nie ein Optimist gewesen"

Interview3. Jänner 2016, 11:00
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Der Pianist und Schriftsteller feiert am Dienstag seinen 85. Geburtstag. Ein Gespräch über das Glück, zeitgerecht Schluss zu machen, Pessimismus, Wunderkinder und nachlassende Hörkräfte

Es gab späte Konzerte von Alfred Brendel, da kredenzte er als Zugabe – zur Überraschung wohl aller – Ludwig van Beethovens kleines Klavierstück Für Elise. Solche Repertoirepointen und delikaten Interpretationen, die nicht nur Werke der Wiener Klassik, Schuberts und Liszts erstrahlen, sondern auch dieser ein wenig verpönten Miniatur poetisch Gerechtigkeit wiederfahren ließen, muss man seit Jahren vermissen. Brendel, der in London lebende Weltbürger, gab am 18. Dezember 2008 sein Abschiedskonzert im Wiener Musikverein – an seiner Seite die Wiener Philharmoniker unter Dirigent Charles Mackerras.

Griff er auch seit damals nicht mehr öffentlich in die Tasten, so hielt und hält er die Verbindung mit dem interessierten Publikum mithilfe von immer auch witzigen Lesungen und Vorträgen aufrecht. So wird Alfred Brendel am 25. Jänner bei der Salzburger Mozartwoche über Wolfgang Amadeus Mozart sprechen. Wer ihn als Pianisten studieren mag, dem bietet sich allerdings nun eine opulente Gelegenheit: Aus Anlass seines 85. Geburtstags am Dienstag hat Decca eine 114-teilige CD-Edition mit Aufnahmen Brendels (auf dem Philips-Label) veröffentlicht.

Brendel selbst vermag seine Einspielungen allerdings nicht mehr zu genießen, wie er im Exklusivinterview schildert. Seit einem Hörsturz klingen für ihn Klaviertöne vor allem verzerrt. Geigentöne kann Brendel hingegen störungsfrei erleben. Ein Mysterium nennt das Alfred Brendel, eines, das ihm noch niemand hinreichend erklären konnte.

STANDARD: Sie beschließen aufzuhören, denken, es berührt Sie nicht. Dann aber ist der letzte Ton gespielt ... War aufzuhören schmerzhafter, als Sie dachten?

Brendel: Es war nicht schwerer als gedacht. Ich habe mir das genau vorgestellt, ich wollte ja schon zwei Jahre früher aufhören, mit 75. Freunde haben dann gesagt: "Nein, du musst noch weiterspielen!" Es ist so eingetroffen, wie ich wollte. Es hat sich bestätigt, was ich von mir angenommen hatte: dass ich nämlich freiwillig Konzerte spiele und nicht gleichsam drogenabhängig vom Spielen bin. Ich wusste auch genau, was ich danach machen würde: Schreiben, Vorträge halten, Streichquartette und junge Pianisten beraten, Kunst schauen, ins Theater gehen, Filme ansehen – auch Filmreihen kuratieren. Ich saß vor vier Jahren in einem Restaurant neben einem sehr netten Mann, wir unterhielten uns über alte Filme – den ganzen Abend lang. Nachher fragte er: 'Möchten Sie nicht eine Filmreihe kuratieren?'. Das war Viennale-Chef Hans Hurch.

Zwei Tage später habe ich ihm eine Liste von zwölf Filmen unter dem Titel "zwischen Grauen und Gelächter" geschickt. Leider konnte ich nur an den letzten Aufführungen teilnehmen, da ich eine Rückenoperation hatte. Mit dieser Serie ging es in Prag und Berlin weiter. Jetzt gab es eine zweite Serie in Prag. Das macht mir großen Spaß. Als ich mit dem Spielen aufhörte, habe ich aber manches nicht vorausgesehen – etwa das Gesundheitliche. Das rechte Ohr war schon weitestgehend ausgeschaltet, aber das Linke hat gut kompensiert.

Dann kam der Hörsturz, von einem Tag auf den anderen. Ich wollte ja in meinem Alter viele meiner früheren Aufnahmen anhören. Das ist jetzt leider durch den Hörsturz nicht mehr möglich. Und es wird nicht besser. Leider klingt das Klavier zeitweise sehr verzerrt. Aber die Geige kann ich genau hören, und das ist wirklich mysteriös. Niemand konnte mir bisher erklären, warum der Geigenton, die Qualität des Tons und die Intonation erhalten bleiben. Aber immerhin können wir uns ja noch unterhalten, ich kann immer noch Vorträge halten, Streichquartette hören, schreiben ... Und mit den Plattenaufnahmen ist es ohnedies so: Wenn man sie als seine Kinder betrachtet, die man in die Welt setzt, kann man denen nicht sagen: Ich entlasse euch in die Welt, und werdet nun erwachsen! Es verändern sich eher die Ohren und das Gemüt der Hörer. Aber wenn ich im Ganzen daran denke, sehe ich es als schönen Vertrauensbeweis der Firmen, dass ich so viel aufnehmen konnte.

STANDARD: Hat man jemals versucht, Sie zu einem Comeback zu überreden?

Brendel: Ja, aber ich denke nicht daran. Ich bin froh, dass ich aufgehört habe, als ich noch meinen Rhythmus und meine Nuancen kontrollieren konnte. Die letzten Konzerte liegen in Aufnahmen vor. Man kann das nachprüfen.

STANDARD: Sie waren wohl ein Konzerttyp und auch einer, der gerne ins Studio ging?

Brendel: Genau das, beides. Das hat auch sehr früh angefangen. Mit 19 schenkten mir freundliche Leute ein Magnetofon, ich hatte damals kein Geld. Ich hatte dieses Revox-Magnetofon aus der Schweiz, es funktioniert wahrscheinlich noch, obwohl ich es lange nicht benutzt habe. Damit habe ich mich selbst aufgenommen. Es hat mir geholfen, mir während des Spielens zuzuhören, etwas, das ja für junge Spieler gar nicht so leicht ist. Je leidenschaftlicher die Musik wird, umso weniger hört man zu. Es gab auch prominente Pianisten, die, wenn sie leise spielten, ihren Klang kontrollierten, und wenn sie laut spielten leider nicht.

STANDARD: Haben Sie je Aufnahmen abgelehnt, die man Ihnen zu machen vorgeschlagen hatte?

Brendel: Das ist vorgekommen, aber selten. Es gab auch Aufnahmen, die ich nicht veröffentlicht sehen wollte. Aber ich kam immer gut vorbereitet ins Studio, wusste, was ich machen wollte. Ich habe eine Tochter, die schreibt Pop- und Rocklieder und hat eine Band, mit der sie in England herumfährt. Wenn die eine Aufnahme macht, dauert das ein Vielfaches von der Zeit, die ich gebraucht habe. Ich habe damals in der Regel zwei Tage gebraucht. Bei ihr ist das ein monatelanges Verfahren.

STANDARD: Träumen Sie Musik?

Brendel: Ja, aber jedenfalls werden mir in Träumen die falschen Noten nicht vorgehalten, die ich gespielt habe. Es ist jedoch praktisch in jeder Nacht etwas Musikalisches los. Es sind verschiedenste Stücke dabei, auch Lied, Oper und auch Orchester.

STANDARD: Bekannte Stücke?

Brendel: Mir bekannte Stücke. Angstträume sind es meistens nicht. Aber es gibt Träume, da muss ich irgendwo ein Konzert erreichen, aber ich habe den Weg verloren oder finde meine Kleider nicht. Ich hab auch vor längerer Zeit geträumt, ich stehe beim Eingang zum Podium und muss die 3. Symphonie von Brahms dirigieren. Und ich überlege: Wie fängt die an? Aber das Ganze ist ohne schreckliche Gefühle. Mittlerweile ist es im Halbschlaf so, dass ich an Stücken weiterarbeite. Ich benehme mich in meinem Kopf manchmal so, als ob ich noch spielen könnte, als ob es möglich wäre, Stücken neu zu begegnen.

STANDARD: Die Sehnsucht bleibt?

Brendel: Ich wollte immer Dinge noch besser machen. Als ich jung war, merkte ich, dass da ein Talent war, dem gegenüber eine gewisse Verantwortung vonnöten war. Ich stellte mir mit 20 vor, gewisse Dinge erreichen zu wollen, wenn ich 50 bin. Und nicht mit 25, wie viele andere. Das meiste ist so ziemlich wie vorgestellt eingetreten.

STANDARD: Das Schreiben als Tätigkeit kam hinzu. War es da, um interpretatorische Fragen schriftlich denkend zu klären?

Brendel: Ich verstehe mich nicht als Intellektuellen, sondern als Musiker, der auch denkt. Im Moment denke ich über Mozart-Interpretation nach, da ich im Jänner bei der Mozartwoche einen Vortrag darüber halte. Ich habe ja meistens über Themen geschrieben, zu denen ich in der Literatur keine Antworten fand.

Ich habe mich immer danach gerichtet, was Artur Schnabel gesagt hat: "Analyse kommt nach dem Stück und nicht vor dem Stück." Wenn man es gut kennt, bekommt man Einsicht. Wenn sie die harmonische Analyse eines Stückes vorher machen, hilft es Ihnen bei der Interpretation überhaupt nicht. Man muss die harmonischen Spannungen spüren, und zwar auch im richtigen Ausmaß spüren. Es gab das Vorurteil in der Musikwissenschaft, dass Form und Struktur allein wichtig sind, und alles andere ist entweder Fantasie oder ergibt sich sowieso aus dieser Art der Analyse. Und das stimmt nicht. Es gibt die Struktur und den Charakter der Stücke.

Die Komponisten sprachen, wenn sie über ihre Stücke gesprochen haben, nicht über die Struktur, sondern über den Charakter, die Atmosphäre, die poetische Idee, was immer. Ich habe eine Lieblingsnotiz von Novalis, sie lautet: "Beim Kunstwerk soll das Chaos durch den Flor der Ordnung schimmern". Aber ohne den Flor der Ordnung gibt es kein Kunstwerk. Es ist eine kontrollierende Instanz, selbst wenn man mit dem Gefühl beginnt und mit dem Gefühl endet. Es gibt natürlich immer Variationen. Ich hatte eine sehr liebe Freundin, die viele meiner Konzerte besucht hat. Sie kam oft hinterher zu mir und sagte: "Das hast du aber heute ganz anders gespielt!". So ganz anders war's wahrscheinlich nicht, aber ich habe sicher keine Abziehbilder gespielt.

STANDARD: Haben Sie es als Kompliment empfunden?

Brendel: Schon. Aber auch als eines, das nicht ganz den Tatsachen entsprach. Ich hatte doch meistens ein Konzept, innerhalb des Konzepts gab es Freiheit. Deswegen sprach ich auch vom Charakter eines Stückes. Es ist so wie mit Leuten, die man kennt. Man weiß, die haben Eigenschaften, Möglichkeiten, Schwächen, und außerhalb dieser Zone ist der Charakter nicht mehr da. Wenn man diese Grenzen nicht kennt, missversteht oder verfälscht man das Stück.

STANDARD: Kann ein großer Interpret ein mittelprächtiges Stück zu einem großartigen machen?

Brendel: Das könnte hier und da passieren, die guten Werke sind meistens überlegen... Es gibt ja auch Leute, die sagen, ein Stück wird erst lebendig, wenn man es zum Klingen bringt. Damit bin ich nun gar nicht einverstanden. Vieles Leben ist schon in der Partitur, aber es schläft, und der Interpret hat das Privileg, das Stück aufzuwecken, es wachzuküssen.

STANDARD: Aber sich selbst kann der Spieler nicht ausschalten, bei allem Wunsch nach Objektivität.

Brendel: Natürlich muss etwas vom persönlichen Verständnis und Gefühl dabei sein, man soll sich ja nicht ausradieren. Aber ich habe bei gewissen Komponisten zusehends gesehen, wie wichtig die Vortragszeichen sind. Gerade bei Beethoven sollte man mindestens 90 Prozent befolgen und verstehen. Tut man dies nicht, ist es zum Schaden des Interpreten.

STANDARD: Pausen, Krisen?

Brendel: Ich habe wenig abgesagt. Aber es gab eine Phase vor 20 Jahren, da hatte ich einen sogenannten Tennisarm. Ich musste drei, vier Monate aussetzen. Ich musste auf einer Reise beide Brahms-Konzerte spielen – dazu noch andere Dinge. Danach musste ich überlegen, was ich machen soll. Ich änderte mein Repertoire bis zu einem gewissen Grad, die athletischsten Stücke nahm ich raus. Aber es ist weitergegangen. Haydn, Mozart Beethoven und Schubert haben mich sehr schön über die Runden gebracht durch den Rest meines Lebens. Es gibt nichts zu klagen.

STANDARD: Beim Ihrem ersten Konzert in Graz, sie waren 17, war noch eine fugenorientierte Komposition von Ihnen dabei. Das Komponieren wurde es dann aber doch nicht?

Brendel: Mir wurde klar, dass das Spielen wichtiger ist und das Komponieren nicht so dringend oder begnadet, wie es sein sollte. Schreiben wurde wichtig, auch das Schreiben von Gedichten.

STANDARD: Dieses hat bei einem Flug nach Japan begonnen, es war für Sie eine Überraschung.

Brendel: Ja, ich habe das nicht geplant. Plötzlich kamen ein paar Texte, ich habe sie mir dahingehend angesehen, ob sie eine persönliche Note haben. Dann hat jemand ohne mein Wissen zehn dieser Texte einem Verleger gezeigt. Der meinte: "Na gut, wenn das weitergeht, machen wir ein Buch." Und es ging weiter. Diese Dinge müssen aber kommen, sie lassen sich nicht herbeizitieren. Ich habe jetzt seit Längerem keine Gedichte mehr geschrieben, nur eine komplette englische Ausgabe meiner Gedichte herausgebracht.

STANDARD: Warum gingen Sie vor 40 Jahren nach England?

Brendel: Es gab viele Gründe, auch private. Mir war Wien damals zu provinziell. Das hat sich seit der Öffnung zum Osten hin geändert. London war eine kosmopolitische Stadt, ich schätzte die parlamentarische Tradition, die Toleranz Exzentrikern gegenüber, die Fähigkeit, sich selbst nicht ganz ernst zu nehmen, schätzte den Hang zum Nonsens. Ich besuche Wien gerne, aber ich würde hier wohl nicht wieder wohnen.

STANDARD: Ein Arturo Benedetti Michelangeli hatte immer einen eigenen Flügel dabei, Sie neigten nicht zu solch einem Aufwand?

Brendel: Ich hatte eine Tournee in Dänemark und dabei immer denselben Flügel. Nun, es hat mir gezeigt, dass derselbe Flügel in verschiedenen Sälen nicht nur anders klingt, sondern auch mechanisch anders reagiert. So habe ich das später kaum gemacht.

STANDARD: Betreuen Sie junge Musiker?

Brendel: Einem Kit Armstrong habe ich viel Zeit gewidmet, ihn habe ich schon getroffen, als er 11 war. Er zog dann nach England und wollte mit mir studieren, aber ich wollte eigentlich nicht mit Kindern arbeiten. Dann hat er mir eine Aufnahme von Chopins Nocturne in Des-Dur mitgebracht. Es war so perfekt, so schön und völlig überlegt! Ich musste mir Zeit für ihn nehmen. Ich musste aber einiges darüber lernen, wie man so junge Leute behandelt. Es gab auch schon Agenten, die ihn überall hinschicken wollte – das habe ich gestoppt.

Inzwischen ist es sehr gut gelaufen, es hat sich alles gelöst, auch am Klavier. Er sah am Anfang aus wie eine Marionette, jetzt ist alles viel lockerer. Ich habe ihn einmal gezwungen, etwas von Schubert zu lernen, was überhaupt nicht in seinem Blickfeld war, auch vom Temperament her nicht. Ich wollte ihn wirklich rasend machen, wollte, dass er das Gefühl hat, der Stuhl unter ihm würde brennen. Es hat etwas gebracht, man kann auf solche Weise etwas provozieren, was bei begabten Leuten da ist. Kit Armstrong war ein richtiges Wunderkind, er komponiert auch, kann alles in kürzester Zeit lernen, wirklich alles. Er kann jetzt auch technisch alles bewältigen und überrascht mich immer wieder. Natürlich sucht er seinen Weg, er äfft mich ja nicht nach. Beobachten Sie ihn, es gibt eine Einspielung mit sehr schönen Orgelchoralspielen von Bach. Die hat er selbst arrangiert.

STANDARD: Dachten Sie eigentlich: Als ich so alt war wie er, war ich nicht so gut?

Brendel: Ich war kein Wunderkind, sicher nicht. Ich kam außerdem nicht aus Verhältnissen, die mir Musik nahegebracht hätten. Wenn ich früh Kammermusik gespielt hätte, irgendeinen Wunderlehrer für Technik gehabt hätte, hätte ich mich wohl schneller entwickelt. Aber ich bin mir nicht sicher, ob das ein Vorteil gewesen wäre. Ich bin dankbar, dass es stückweise gegangen ist, dass ich Dinge allein herausfinden musste.

STANDARD: Werden Rückblicke mit den Jahren wichtiger als Ausblicke. Schaut Sie gerne zurück?

Brendel: Na, zum Vorausschauen ist ja nicht mehr viel da. Außerdem, wenn ich mir die Welt so ansehe... Mit fällt immer ein, was Max Born an Einstein geschrieben hat: "Im Menschen sind Gefühl und Verstand unheilvoll vermischt." Ich bin kein Optimist, bin nie einer gewesen.

STANDARD: Denken sie mit Freude an ihren Geburtstag?

Brendel: Doch, mit Freude. Es ist auch schön, dass sich die Plattenfirma dazu entschlossen hat, all diese Dinge zu veröffentlichen. Es ist schön, wenn sich die Leute noch an einen erinnern – möglichst freundlich erinnern.

STANDARD: Viele offizielle Termine um Ihren Geburtstag herum?

Brendel: Ich werde mich aufs Land zurückziehen, mich verbergen! (Ljubiša Tošić, Album, 3.1.2016)

  • Alfred Brendel: "Es ist im Halbschlaf so, dass ich an Stücken weiterarbeite. Ich benehme mich in meinem Kopf manchmal so, als ob ich noch spielen könnte."
    foto: benjamin ealovega

    Alfred Brendel: "Es ist im Halbschlaf so, dass ich an Stücken weiterarbeite. Ich benehme mich in meinem Kopf manchmal so, als ob ich noch spielen könnte."

  • Alfred Brendel erinnert sich: "Ich war kein Wunderkind, sicher nicht. Ich kam außerdem nicht aus Verhältnissen, die mir Musik nahegebracht hätten."
    foto: benjamin ealovega

    Alfred Brendel erinnert sich: "Ich war kein Wunderkind, sicher nicht. Ich kam außerdem nicht aus Verhältnissen, die mir Musik nahegebracht hätten."

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