Gesundheits-Apps können Hypochondrie-Tendenzen fördern

1. Jänner 2016, 14:17
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Viele Anbieter halten den Datenschutz nicht hoch

Gesundheits-Apps für das Smartphone oder Tablet fluten den Markt – sie versprechen viel, doch die Qualität schwankt stark. Wer Apps zum Krankheitsmanagement oder zur Diagnose nutzen möchte, sollte zunächst misstrauisch prüfen, ob seriöse Gesundheitsexperten in die Entwicklung des Programms eingebunden waren oder zumindest anerkannte Fachliteratur herangezogen wurde, mahnt die "Apotheken Umschau".

Hypochondrie und Datenschutz

Diagnose-Apps könnten Hypochondrie-Tendenzen bei Menschen fördern, da sie oft vorsichtshalber den schlimmsten Fall skizzierten, etwa bei Kopfweh einen Hirntumor statt Wassermangel. Auch halten dem Bericht zufolge viele Anbieter den Datenschutz nicht hoch. "Gerade einmal 14 Prozent der Diabetes-Apps, die wir untersuchten, hatten überhaupt eine Datenschutzerklärung", sagt Ursula Kramer von Healthon, einer Informations- und Bewertungsplattform für Gesundheits-Apps. (red, 1.1.2016)

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