Die Welt begrüßte das neue Jahr

Ansichtssache1. Jänner 2016, 12:41
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Auf der ganzen Welt wurde in der Nacht auf Freitag das Jahr 2016 mit Parties begrüßt. In Wien waren laut Veranstalter 600.000 Besucher auf dem Open-Air-Areal unterwegs.

Zehntausende Menschen strömten London an das Themse-Ufer, um das traditionelle Mega-Feuerwerk am Riesenrad London Eye zu verfolgen.

Doch nur wer im Vorfeld ein gut 13 Euro teures Ticket ergattert hatte, konnte direkt an den Fluss – die anderen Menschen mussten das Spektakel aus der Entfernung beobachten. Die Sicherheitsmaßnahmen waren enorm. Rund 3.000 Polizisten waren allein in der Londoner Innenstadt auf den Straßen.

Kein Feuerwerk in Paris

Unter massiver Polizeiüberwachung fand die Silvesterfeier in Paris statt. Nach den Anschlägen vom 13. November ist ohne Feuerwerk gefeiert worden. Auf der Prachtavenue Champs-Elysees versammelten sich in gedämpfter Stimmung Touristen und Einheimische. Allerdings waren es laut Polizei deutlich weniger als die 650.000 des vergangenen Jahres.

"Balldrop" in New York"

Mit dem traditionellen "Balldrop" hat New York am Times Square in das neue Jahr gefeiert. Eine Minute vor Mitternacht setzte sich ein großer Kristallball an einer gut 20 Meter hohen Stange am berühmtesten Teil des Broadways in Bewegung und erstrahlte pünktlich zum neuen Jahr.

Nach Angaben der Veranstalter wurde er von einer Million Menschen begrüßt, hinzu kamen Dutzende Millionen vor dem Fernseher. Die Party wird traditionell von vielen Sendern übertragen.

1,6 Millionen in Sidney

Begonnen hat die Party in Sidney, wo die Menschen friedlich und ausgelassen das neue Jahr gefeiert haben. Schätzungen zufolge versammelten sich rund 1,6 Millionen zur Silvesterparty. Um Mitternacht in Australien – also 14.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit am Donnerstag – erleuchteten Tausende Raketen den Himmel über der australischen Metropole. In Sydney verwandelte sich die berühmte Harbour Bridge neben dem markanten Opernhaus in einen vielfarbigen Wasserfall aus Lichtern. Das 20-minütige Spektakel lässt sich die Stadt umgerechnet 4,7 Millionen Euro kosten.

Tempelglocken in Japan

Ganz traditionell feierten Millionen Japaner Neujahr: Pünktlich um Mitternacht, also 16.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit, ertönten die Tempelglocken 108 Mal, damit wurde 2016 eingeläutet. Dann stiegen über dem Tokyo Tower Fernsehturm tausende Luftballons auf.

Chinesen feiern später

Ruhig und ohne großes Feuerwerk begrüßten die Menschen in China das neue Jahr. Der 1. Jänner ist zwar auch in der Volksrepublik ein Feiertag, nach dem traditionellen Mondkalender der Chinesen beginnt das neue Jahr aber stets erst Ende Jänner oder im Februar. In diesem Jahr wird am 8. Februar das Jahr des Schafes durch das Jahr des Affen abgelöst. Während des chinesischen Neujahrs feiern die Menschen dann tagelang mit Feuerwerken und kehren zu ihren Familien zurück. Auch in diesem Jahr stellt sich das Land auf die größte Reisewelle des Jahres ein: Mehr als 2,9 Milliarden Reisende werden während der Feiertage erwartet. (APA, red, 1.1.2016)

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Tausende feierten in der Wiener Innenstadt das neue Jahr.

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"Balldrop" in New York.

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Feuerwerk in Barcelona, Spanien.

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Die Feier in Rio de Janeiro. 2016 finden dort die Olympischen Spiele statt.

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In Paris fand die Party unter massiven Sicherheitsaufgebot statt.

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Warten auf den Sonnenaufgang, Bondi Beach, Australien

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Silvester in Basra, Irak.

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In Dubai wurde trotz des Brandes im Address Downtown Hotel gefeiert


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Tai-Miao-Tempel, Peking

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2016 hat auch in Indonesien bereits angefangen.

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Feuerwerk in Taiwan.

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Nocheinmal Taiwan.

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Silvester in Hongkong.

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Happy New Year auch in Singapur.

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In Tokio lassen die Japaner zum Jahreswechsel Luftballons steigen.

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Menschen begrüßen das neue Jahr in Südkorea mit einem Selfie.

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Feuerwerk in Südkorea

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Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen in Brüssel, wo das Feuerwerk für heute abgesagt wurde.

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Auch die vorbereiteten Vorrichtungen werden in Brüssel abgebaut.

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Mehr Polizei bei den Silvesterfeierlichkeiten auch in Madrid.

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Taschenkontrolle am Brandenburger Tor in Berlin.

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Feuerwerk in Sydney

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Feiernde in Sydney

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Aufräumen nach der Party.

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