Audi hält sich bei Investitionen zurück

28. Dezember 2015, 11:26
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Die VW-Tochter plant ihre Investitionen zurückhaltender als bisher, drei Milliarden an Sachinvestitionen sind im kommenden Jahr geplant

München – Die in den Abgasskandal verwickelte Volkswagen-Tochter Audi plant ihre Investitionen zurückhaltender als bisher. Im kommenden Jahr wolle Audi bei weiterer Prozess- und Kostenoptimierung mehr als drei Milliarden Euro an Sachinvestitionen tätigen, teilte der Autohersteller am Montag in Ingolstadt mit.

Vor einem Jahr hatte Audi noch Ausgaben von 24 Milliarden Euro über fünf Jahre bis 2019 angekündigt. Davon waren als Sachinvestitionen 17 Milliarden Euro eingeplant, also durchschnittlich 3,4 Milliarden Euro im Jahr. Über den Zeitraum nach 2016 äußerte sich Audi nun nicht mehr.

Volkswagen hatte bereits wegen der hohen Kosten für die Umrüstung von elf Millionen Diesel-Fahrzeugen und drohender Milliardenstrafen im Zuge des Skandals um manipulierte Abgaswerte die Investitionen gekürzt. Die Wolfsburger wollen 2016 die Sachinvestitionen auf maximal rund zwölf Milliarden Euro senken, etwa eine Milliarde weniger als bisher im Schnitt pro Jahr geplant. (APA, 28.12.2015)

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    foto: gluschitsch
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