Aus für Titelverteidiger Wild Oats XI

26. Dezember 2015, 19:48
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Hochseeregatta Sydney-Hobart: Schaden am Hauptsegel machte Hoffnung auf neunten Erfolg beim elften Start zunichte

Sydney – Neuling Rambler hat bei der traditionsreichen Hochseeregatta Sydney-Hobart kurz vor Ende des ersten Tages die Führung übernommen. Die Maxi-Yacht des früheren US-Technologiemanagers George David löste nach witterungsbedingten Turbulenzen im gesamten Teilnehmerfeld die mitfavorisierte Comanche des US-Milliardärs und Netscape-Gründers Jim Clark an der Spitze ab.

Unterdessen musste die Crew von Titelverteidiger Wild Oats XI ihre Hoffnungen auf den neunten Erfolg beim elften Start nacheinander begraben. Wegen eines zerrissenen Hauptsegels musste die Maxi-Yacht des australischen Winzer-Milliardärs Robert Oatley aufgeben und wieder Kurs zurück nach Sydney nehmen.

Wild Oats befand sich am Samstagabend allerdings nicht allein auf dem Rückweg nach Australien. Laut Rennleitung konnten neun weitere der insgesamt 108 in See gestochenen Hightech-Boote die Regatta über 628 Seemeilen oder rund 1163 Kilometer bis zur tasmanischen Hauptstadt wegen Wetterschäden nicht fortsetzen.

Sydney-Hobart wird seit 1945 am 2. Weihnachtstag gestartet und gehört zu den schwierigsten Hochsee-Rennen der Welt. Am Montag werden die ersten Segel-Yachten im Hafen von Hobart erwartet. (sid, 26.12.2015)

  • Pech für Titelverteidiger Wild Oats XI.
    foto: ap/ rick rycroft

    Pech für Titelverteidiger Wild Oats XI.

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