Blaulichtfunk- und YLine-Urteil nicht rechtskräftig

23. Dezember 2015, 15:04
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Fischer und Staatsanwaltschaft haben Urteile angefochten

Nachdem der Zweitangeklagte im Blaulichtfunk-Prozess, der Lobbyist Alfons Mensdorff-Pouilly, bereits Berufung und Nichtigkeitsbeschwerde gegen seine Verurteilung eingelegt hat, hat nun auch der Erstangeklagte Ex-Telekom-Manager Rudolf Fischer dies getan, teilte das Straflandesgericht Wien auf Anfrage der APA mit. Fischer hatte ein Jahr, Mensdorff drei Jahre Haft ausgefasst.

Ebenfalls nicht rechtskräftig ist der Freispruch im YLine-Prozess, das vergangene Woche 14 Jahre nach der Pleite des einstigen Internet-Stars gefällt wurde. Hier hat die Staatsanwaltschaft das Urteil angefochten. (APA, 23.12. 2015)

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