Zu wenige Strahlengeräte: Wien fordert Änderungen bei Krebstherapie

23. Dezember 2015, 10:34
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Der Rahmenplan zwischen Bund und Ländern muss überarbeitet werden, sagt Stadträtin Wehsely

Wien – Die Wiener Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) fordert Änderungen bei der Planung der Krebstherapie. Eine am Mittwoch veröffentlichte Bedarfsstudie zeigt, dass in Österreich statt 62,5 Prozent der Patienten nur 51 Prozent eine Strahlentherapie bekommen. Vor allem im Süden und Osten des Landes gibt es zu wenig Geräte. Das Problem sei der Rahmenplan zwischen Bund und Ländern, sagt Wehsely im Ö1-"Morgenjournal". Die Notwendigkeiten würden darin nicht richtig abgebildet.

"Die Problematik in Wien ist die, dass wir für die Wienerinnen und Wiener genug Kapazitäten haben, aber da wir einen so großen Zustrom von Menschen aus der Region haben, reicht es nicht", sagt Wehsely. Bund, Länder und Sozialversicherungen müssten künftig enger zusammenspielen. Wien brauche zusätzliche und leistungsfähigere Großgeräte. Der derzeitige Planung sei jedenfalls nicht sinnvoll. (red, 23.12.2015)

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