Mindestens 13 Flüchtlinge vor griechischer Küste ertrunken

23. Dezember 2015, 08:43
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Sieben Kinder unter den Opfern, 15 Personen gerettet

Athen – Bei der Überfahrt nach Griechenland sind Mittwochfrüh mindestens 13 Flüchtlinge vor der Insel Farmakonisi ertrunken. Darunter waren auch sieben Kinder, teilte die Küstenwache mit. "15 Menschen konnten aus dem Meer gerettet werden. Ein Flüchtling wird noch vermisst", sagte ein Offizier der Küstenwache der Deutschen Presse-Agentur. Laut Vertretern der Küstenwache ist unklar, warum das Boot sank.

Zwei gerettete Flüchtlinge schwebten wegen Unterkühlung in Lebensgefahr und wurden Radioberichten zufolge in das Krankenhaus der nahe gelegenen Insel Kos gebracht. Fischer und die Küstenwache setzten am Mittwoch die Suche fort.

Farmakonisi befindet sich in der Nähe der türkischen Küste. Trotz winterlicher Temperaturen und rauer See machen sich immer noch tausende Flüchtlinge auf den Weg über das Mittelmeer nach Europa. In diesem Jahr kamen nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration mehr als eine Million Flüchtlinge und Migranten in die Europäische Union, 3.700 starben auf dem Weg oder gingen verloren. (APA, 23.12.2015)

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