Ernst-Lubitsch-Preis geht an Anke Engelke

21. Dezember 2015, 17:07
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Übergriffige Mutter in dem Film "Frau Müller muss weg" war beste komödiantische Leistung in einem deutschsprachigen Film

Berlin – Die Schauspielerin und Entertainerin Anke Engelke wird mit dem Ernst-Lubitsch-Preis 2016 für die beste komödiantische Leistung in einem deutschsprachigen Film ausgezeichnet. Der Club der Filmjournalisten Berlin würdigt damit Engelkes Darstellung einer übergriffigen Mutter in dem Film "Frau Müller muss weg" von Regisseur Sönke Wortmann.

Die Auszeichnung soll am 29. Jänner im Filmtheater Babylon in Berlin überreicht werden. "Aus dem prächtig abgestimmten Schauspieler-Ensemble ragt Anke Engelke als Wortführerin der aufgebrachten Mobbing-Eltern heraus", hieß es zur Begründung. Ihr unfreiwilliger Striptease, als ihr das Handy in den Pool falle, "hätte sicher auch Lubitsch Spaß gemacht", zeigten sich die Filmjournalisten überzeugt. Engelke, die heute, Montag, ihren 50. Geburtstag feiert, erklärte in der Mitteilung, die Auszeichnung mache sie "froh und verlegen".

Der undotierte Preis ist nach dem Berliner Regisseur Ernst Lubitsch (1892-1947) benannt. Unter den früheren Preisträgern sind illustre Namen wie Vicco von Bülow alias Loriot, Mario Adorf, Katja Riemann und zuletzt Dieter Hallervorden. (APA, 21.12.2015)

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