Wieder Brände in deutschen Flüchtlingsunterkünften

20. Dezember 2015, 09:41
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Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen

Güstrow/Rügen – Eine Flüchtlingsunterkunft auf der deutschen Ostseeinsel Rügen ist bei einem Brand beschädigt worden. Wie die Polizei in Neubrandenburg mitteilte, gingen in der Nacht auf Sonntag zunächst mehrere Müllsäcke in Flammen auf. Das Feuer griff wenig später auf die Fassade des Hauses über. Den 28 Asylbewerbern, die in dem Gebäude lebten, sei nichts passiert. Die Feuerwehr löschte die Flammen.

Der Schaden beträgt etwa 4.000 Euro. Zur Brandursache machte die Polizei zunächst keine Angaben. Die Ermittlungen laufen in alle Richtungen.

Brand auch in Mecklenburg-Vorpommern

Auch In Tutow in Mecklenburg-Vorpommern hat es in einem Haus gebrannt, in dem unter anderem Asylbewerber leben. Das Feuer brach am frühen Sonntagmorgen im Keller des Gebäudes aus, wie die Polizei in Neubrandenburg mitteilte. Alle Bewohner gelangten unverletzt ins Freie. Nach den Löscharbeiten kehrten sie in das Haus zurück. Der Schaden beträgt etwa 15.000 Euro. Brandstiftung könne nicht ausgeschlossen werden.

Die Staatsanwaltschaft ordnete den Einsatz eines Brandursachenermittlers an. Die Kriminalpolizei ermittelt. (APA/dpa, 20.12.2015)

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