Keine Annäherung bei Präsidententreffen zu Berg-Karabach

19. Dezember 2015, 15:37
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Neue Gefechte hatten Aussichten auf Durchbruch ohnehin verschlechtert

Bern – Ein Treffen der Präsidenten von Aserbaidschan und Armenien in Bern zum Konflikt um Berg-Karabach hat keine Annäherung gebracht. Das etwa einstündige Gespräch habe den Staatschefs Ilham Aliyev und Serzh Sarksyan Gelegenheit gegeben, ihre Positionen klarzustellen.

Das teilte als Vermittler die sogenannte Minsk-Gruppe der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) am Samstag in der Schweizer Hauptstadt mit. Neue Gefechte um Berg-Karabach mit mehreren Toten in den letzten Tagen hatten die Aussichten auf einen Durchbruch in dem über 25 Jahre alten Konflikt ohnehin verschlechtert.

Das von Armeniern besiedelte Gebiet gehört völkerrechtlich zu Aserbaidschan. Es hat sich aber von Baku losgesagt und hält mit Unterstützung aus dem Mutterland Armenien seit einem Krieg 1992 auch Teile Aserbaidschans besetzt. Die Minsk-Gruppe wurde beauftragt, weitere Maßnahmen auszuarbeiten, um das Risiko von Gewalt entlang der Waffenstillstandslinie zu mindern. (APA, 19.12.2015)

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