Montenegro untersagt Handel mit der Krim

19. Dezember 2015, 12:15
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Sanktionen bleiben bis 23. Juni in Kraft

Podgorica/Moskau/Kiew – Montenegros Regierung hat nun das Handelsembargo gegen die Halbinsel Krim und Sewastopol verhängt. Die Entscheidung sei eine Reaktion auf den gesetzwidrigen Anschluss der Region durch Russland, hieß es laut Medienberichten in der Regierungserklärung.

Entsprechend der Regierungsentscheidung werden jeder Warenexport und – Import sowie direkte oder indirekte Finanzierung, bzw. Leistung von Finanzhilfe im Zusammenhang mit dem Import von Waren mit Herkunft von der Halbinsel Krim oder Sewastopol untersagt. Die Maßnahme soll per Regierungsentscheidung bis zum 23. Juni in Kraft bleiben.

Montenegro hatte sich im Frühjahr 2014 den Sanktionen der EU gegen Moskau angeschlossen. (APA, 19.12.2015)

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