Klima- und Energiefonds schüttet 61 Millionen aus

19. Dezember 2015, 07:00
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Fördergelder verteilen sich auf eine Vielzahl von Projekten

Wien – Der Klima- und Energiefonds fördert Energie-, Mobilitäts- und Klimaforschung mit insgesamt 61 Millionen Euro. Entsprechende Beschlüsse hat das Präsidium in seiner jüngsten Sitzung gefasst, teilte der Fonds mit. Einerseits fließen 34 Mio. Euro in 52 Energie- und Mobilitätsforschungsprojekte, andererseits 27 Mio. Euro in mehr als 1.400 Projekte aus diversen Programmen.

Im Einzelnen

Der größte Teil der 34 Mio. Euro für Energie- und Mobilitätsforschung geht in die Energieforschung. Dort werden 43 Projekte mit insgesamt 23,5 Mio. Euro gefördert. Zentrale Forschungsthemen sind dabei intelligente Stromnetze (5,5 Mio. Euro), Bioenergie (5,3 Mio. Euro) und thermischen Speicher (zwei Mio. Euro). Weiters gehen über 6 Mio. Euro in zwei Leuchtturmprojekte der Elektromobilität. Eines davon widmet sich der Elektromobilität für größere Nutzfahrzeuge, das andere beschäftigt sich mit der Nutzerakzeptanz von elektrisch betriebenen Flotten.

Je 2 Mio. Euro gehen in Forschungsprojekte im Bereich Bioenergie und Smart Cities. Darüber hinaus wurden weitere 8 Mio. Euro für Leitprojekte der Energieforschung mit Einreichfrist 25. Februar 2016 reserviert.

Die größten Kuchenstücke der 27 Mio. Euro für die verschiedenen Programme sind einerseits 6,8 Mio. Euro für rund 200 Projekte der 99 Klima- und Energiemodellregionen in Österreich, andererseits 6,3 Mio. Euro für 23 Projekte im "Austrian Climate Research Programme" (ACRP). Knapp 3 Mio. Euro gehen in das Programm "klima:aktiv mobil" für 306 Mobilitätsprojekte, etwa Fuhrparkumstellungen. Im Förderprogramm "Solare Großanlagen" werden 25 Vorhaben mit 2,5 Mio. Euro unterstützt, im Programm "Mustersanierungen" acht Projekte mit 2,7 Mio. Euro. Für 18 Projekte in den sieben Modellregionen der E-Mobilität stehen 2 Mio. Euro zur Verfügung. (APA, 19. 12. 2015)

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