Kinderuni: Wer wählen darf und wie gewählt wird

22. Dezember 2015, 11:57
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Wer 16 Jahre alt ist und die österreichische Staatsbürgerschaft hat, darf wählen. Wie das geht, zeigt die Kinderuni

Frage: Wer darf in Österreich wählen?

Antwort: Jeder Staatsbürger und jede Staatsbürgerin darf ab 16 an Nationalratswahlen teilnehmen. Bei Gemeinderatswahlen und EU-Wahlen dürfen auch Bürger anderer EU-Länder wählen, wenn sie hier wohnen.

Frage: Wie erfährt man, wann und wo man wählen soll?

Antwort: Vor jeder Wahl flattert bei allen Wahlberechtigten eine sogenannte "Wahlinformation" in den Briefkasten. Darauf steht, wann und wo man wählen soll. Mit dieser Information muss man am Tag der Wahl (meist ein Sonntag) in der Nähe des Wohnortes gehen. Als Wahllokale werden meist Schulen genutzt, weil diese am Sonntag leer stehen.

Frage: Wie läuft die Wahl ab?

Im Wahllokal sitzen die Mitarbeiter der Wahlkommission. Sie kontrollieren den Ausweis und übergeben dem Wähler dann den Stimmzettel in einem Kuvert. So stellen sie sicher, dass niemand mehrere Stimmzettel ausfüllt. Danach geht der Wähler mit dem Stimmzettel in eine Wahlkabine. Dort kreuzt er an, für welche Partei er stimmt. Alle Parteien sind dort auch auf einer Liste angeführt.

Frage: Wie wird bestimmt, wer gewonnen hat?

Antwort: Nach der Wahl werden alle Stimmen ausgezählt. Das Auszählen dauert ganz schön lange. Weil die Menschen aber schon neugierig sind, welche Partei wohl gewinnt, werden laufend im Fernsehen sogenannte "Hochrechnungen" angestellt. Dabei schätzen Experten aufgrund der ersten ausgezählten Stimmen auf das gesamte Ergebnis der Wahl. (Lisa Breit, 22.12.2015)

Die STANDARD-Kinderuni findet in Kooperation mit Ö1 statt. Die letzte Ö1-Kinderuni am Sonntag widmete sich dem Thema "Schnüffler, Spürnasen, Spurensucher. Detektivfilme unter der Lupe" und ist bis kommenden Sonntag online nachzuhören. Die nächste STANDARD-Kinderuni stellt die Tricks von Dieben vor.

  • Der Stimmzettel wird in das Kuvert gesteckt und in eine Wahlurne geworfen.
    foto: apa/dpa/monika skolimowska

    Der Stimmzettel wird in das Kuvert gesteckt und in eine Wahlurne geworfen.

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    foto: der standard
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