ORF-Start-up-Tochter: Staunen über Chefgehalt

17. Dezember 2015, 15:25
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Für den neuen Geschäftsführer Gerald Reischl und zwei Halbtagskräfte waren 316.000 Euro zu genehmigen – 33 Pro-Stimmen im Stiftungsrat

Wien – ORF-Stiftungsräte staunten Montag im Finanzausschuss über Personalkosten der neuen ORF-Start-up-Tochter, ein Projekt von Finanzdirektor Richard Grasl: Für den neuen Geschäftsführer Gerald Reischl, bisher "Kurier"-Tech-Journalist, und zwei Halbtagskräfte waren 316.000 Euro zu genehmigen, einzelne Räte enthielten sich. Reischl wechselt wie berichtet von der "Futurezone" zum ORF.

Die Summe enthält (rund 31 Prozent) Dienstgeberanteil; eine Halbtagskraft ist Cogeschäftsführer Werner Dujmovits, der auch andere ORF-Töchter leitet.

Update:

Am Donnerstag segnete der ORF-Stiftungsrat das Vorhaben der Geschäftsführung ab: 33 Stiftungsräte stimmten für das Start-up-Projekt mit Reischl an der Spitze, zwei enthielten sich ihrer Stimme. (fid, 17.12.2015)

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