Monsterwellen schlagen ohne Vorwarnung zu – Krokodilen wird das Badewasser zu heiß

16. Dezember 2015, 07:00
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Monsterwellen schlagen ohne Vorwarnung zu

Oxford – Sogenannte Monsterwellen, ein vollkommen anderes Phänomen als Tsunamis, sind seit Jahrhunderten Gegenstand von Seefahrerlegenden – die wahr sein dürften, wie britische und australische Forscher in den "Proceedings of the Royal Society A" berichten. Ihre Simulationen zeigten, dass sich das Oberflächenwasser zu steilen "Wasserwänden" auftürmen kann, ohne dass solchen Monsterwellen kleinere Wellen als Vorwarnung vorausgehen. (red)

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Proceedings of the Royal Society A

Krokodilen wird das Badewasser zu heiß

Brisbane – Australische Forscher berichten in "Conservation Physiology", dass der Klimawandel auch an Salzwasserkrokodilen nicht spurlos vorübergeht. Ab Wassertemperaturen von 31,5 Grad verkürzen die Krokodile ihre Tauchzeiten deutlich. Für Tiere, die normalerweise bis zu elf Stunden pro Tag unter Wasser verbringen, kann dies zu einer erheblichen Beeinträchtigung werden. (red, 16.12.2015)

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Conservation Physiology

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