Kater im Hotel: Die besten Tipps für den Morgen danach

23. Dezember 2015, 07:48
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Reisende, die in einer fremden Stadt feiern und im Hotel wohnen, sollten jedoch einige Tipps beherzigen, um die nächtliche Rückkehr sowie den ersten Tag im neuen Jahr so angenehm wie möglich zu gestalten

Wer in der Silvesternacht das neue Jahr gebührend einläutet, wacht nicht selten mit dem sprichwörtlich dicken Schädel auf. In den eigenen vier Wänden ist es möglich, sich den ganzen Tag über zu verkriechen. Reisende, die in einer fremden Stadt feiern und im Hotel wohnen, sollten jedoch einige Tipps beherzigen, um die nächtliche Rückkehr sowie den ersten Tag im neuen Jahr so angenehm wie möglich zu gestalten.

Hier die besten Ratschläge gegen den Kater im Hotel:

Tipp 1: Das richtige Zimmer ist die halbe Miete

Mindestens so wichtig, wie die Lage des Hotels, aber häufig unterschätzt: Die Lage des Zimmers. Gäste sollten frühzeitig nach einem Raum zum Innenhof fragen und auch darauf achten, dass er sich nicht zu nah am Fahrstuhl befindet. Dessen nicht enden wollendes Auf und Ab kann nämlich sehr störend sein. Damit am Neujahrsmorgen nicht schon die ersten Sonnenstrahlen den Reisenden wecken, sollte man bei der Buchung eines Zimmers auch unbedingt nach blickdichten Vorhängen fragen.

Tipp 2: Der sichere Weg ins Bett

Um zu nachtschlafender Zeit nicht angeheitert nach dem Zimmer suchen zu müssen, ist es ratsam, sich die Nummer auf die Hand zu schreiben – am besten mit wasserfestem Stift, denn Silvesternächte werden bekanntlich gerne feucht-fröhlich. Die Schlüsselkarte ist in jener Nacht auf alle Fälle besser beim Rezeptionspersonal aufgehoben als in der eigenen Hand- oder Jackentasche. Wer vermeiden möchte, beim Eintreten in sein Zimmer über Berge aus Schuhen oder andere Dinge zu stolpern, sollte vor dem Ausgehen unbedingt den Weg zum Bett freiräumen.

Tipp 3: Late Check-Out – ein Segen

Viele Hotelgäste sind zu bescheiden zu fragen. Dabei lassen sich beim Check-Out fast immer eine oder mehrere Stunden herausholen. Wer sich nicht auf die Kulanz des Personals an der Rezeption verlassen möchte, kann auch schon am Silvesterabend fragen, welchen Aufschlag das Hotel für eine späte Abreise verlangt. Wem auch das noch zu vage ist, der sollte sich den Late Check-Out bereits bei der Buchung bestätigen lassen.

Tipp 4: Weckruf aus dem Komaschlaf

Nach einer feuchtfröhlichen Nacht in Barcelona, London oder Berlin kann der Schlaf schon mal sehr tief sein. Wer dem Alarm des eigenen Smartphones nicht traut, sollte den altbewährten telefonischen Weckservice an der Rezeption bestellen. Der lässt sich schon arrangieren, bevor die Partynacht überhaupt beginnt. Ganz wichtig: Wer sich den Luxus gönnt, bis in den Nachmittag auszuschlafen und nicht vom Zimmermädchen geweckt werden möchte, darf das "Bitte nicht stören"-Schild an der Tür auf keinen Fall vergessen.

Tipp 5: Geregelte Flüssigkeitszufuhr

Einen richtigen Kater hat meist nur, wer nicht genügend Wasser trinkt. In manchen Ländern ist das Leitungswasser jedoch sehr chlorhaltig oder prinzipiell nicht trinkbar. Gleichzeitig schlagen die Getränke aus der Minibar oft kräftig zu Buche. Daher gilt: Am besten schon am Vortag ein paar Flaschen Wasser im Supermarkt kaufen. Um nicht in die Versuchung eines nächtlichen Absackers zu geraten, ist es zudem ratsam, die alkoholischen Getränke vorsorglich aus der Minibar zu nehmen. Umso besser lässt sich der Kühlschrank für die Aufbewahrung einer Augenmaske nutzen. Die wirkt am nächsten Morgen Wunder.

Tipp 6: Hotel mit Langschläfer-Frühstück

Ein deftiges Frühstück ist oft das erste, wonach der Körper nach einer durchzechten Nacht verlangt. Um einer Enttäuschung vorzubeugen, sollte man bereits bei der Hotelauswahl darauf achten, ob das Buffet nicht schon um 10.00 Uhr geschlossen oder vielleicht sogar ein spezieller Neujahrsbrunch für Langschläfer angeboten wird. Alternativ können Silvesterreisende den Zimmerservice in Anspruch nehmen.

Tipp 7: Die richtige Wahl am Buffet

Dass Rollmops und Co. den Kater vertreiben oder zumindest zähmen können, ist allgemein bekannt. Hotelgäste sollten am Buffet also weniger bei übersüßten oder gar fetten Speisen zugreifen. Salzige Alternativen liefern mehr Mineralstoffe und bieten sich daher deutlich besser an. Viele Katergeplagte schwören auch auf einen Virgin Bloody Mary – mit ganz viel Salz und Pfeffer. Einen Versuch ist es wert.

Tipp 8: Wellness mit Bedacht

Wem der Kater in den Knochen steckt, der erholt sich gerne im Wellness-Bereich. Doch ist hier durchaus Vorsicht geboten. Die Sauna entzieht dem Körper nicht nur Flüssigkeit, sondern belastet auch den angeschlagenen Kreislauf. Ratsam sind dagegen eine Runde Schwimmen im Pool oder ein Bad im Jacuzzi. Das belebt, ohne den Körper in Stress zu versetzen. Wer keinen Wellnessbereich zur Verfügung hat, der kann trotzdem etwas für die Entgiftung tun. Eine Karaffe Wasser mit Minze hilft, die Verdauung anzuregen, Gurke wirkt entzündungshemmend und Ingwer schmerzlindernd. Gepaart mit viel frischer Luft sollten sich Körper und Geist so rasch wieder erholen.

Tipp 9: Mit dem Chauffeur ins neue Jahr

Keine Frage – das Letzte, was sich Reisende nach einer Silvesternacht wünschen, ist eine zähe Fahrt in einem überfüllten Zug oder Bus zum Flughafen. Alternativ nimmt man sich am Neujahrsmorgen ein Taxi. Das ist in jedem Fall entspannter, als die öffentlichen Verkehrsmittel der europäischen Metropolen. Alternativ greift man etwas tiefer in die Tasche und gönnt sich zur Feier des Tages einen privaten Transferservice.

Tipp 10: Einfach einen Tag dranhängen

Wer es einrichten kann, sollte nach Möglichkeit erst am 2. Januar nach Hause reisen. Das entzerrt und erlaubt es, ganz entspannt ins neue Jahr zu starten. Zudem spart man unter Umständen auch kräftig beim Flugpreis. In diesem Jahr muss man dafür nicht mal einen weiteren Urlaubstag opfern: Der 2. Januar 2016 fällt praktischerweise auf einen Samstag. (red, 28.12.2015)

  • Auch der Tag nach der Feierei will geplant sein, vor allem, wenn man seinen Kater im Hotel auskuriert.
    foto: shutterstock/thailand travel and stock

    Auch der Tag nach der Feierei will geplant sein, vor allem, wenn man seinen Kater im Hotel auskuriert.

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