Mattersburg holt einen Punkt in der Südstadt

12. Dezember 2015, 20:30
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Südstädter überwintern auf Rang fünf

Maria Enzersdorf – Die Admira hat sich am Samstagabend im Heimspiel gegen Aufsteiger Mattersburg mit einem 1:1 (1:1) zufriedengeben müssen. Kapitän Christoph Schößwendter hatte die Gastgeber nach einem Eckball von Daniel Toth per Kopf verdient in Führung gebracht (35. Minute), doch Markus Pink gelang sieben Minuten später nach Stangl-Pass von Alois Höller der schmeichelhafte Ausgleich für die Burgenländer.

Damit überwintert die Admira punktegleich mit Europacup-Aspirant Sturm Graz als Tabellenfünfter. Die nun schon seit sieben Runden sieglosen Mattersburger starten am 6. Februar als Siebenter mit sechs Punkten Vorsprung auf Schlusslicht WAC in die finalen 16 Runden, in denen zumindest der Klassenerhalt geschafft werden soll.

Die Admira bestimmte das Match von Beginn weg, doch erst ein Standard brachte das 1:0. Mattersburg-Tormann Markus Kuster machte beim Toth-Corner nicht beste Figur, somit durfte Schößwendter bereits seinen fünften Saisontreffer bejubeln. Diese Freude war aber nur von kurzer Dauer, da Mattersburg dann gleich seine erste Chance durch Toth nutzte. Es war das erste Tor für Pink seit Ende August und sein insgesamt fünfter Saisontreffer.

Auch in der zweiten Hälfte machte die Admira weiter das Spiel, doch der zweite Treffer wollte trotz 64 Prozent Ballbesitz nicht gelingen. Die beste Chance resultierte erneut aus einem Schößwendter-Kopfball in der 85. Minute, den Mattersburg-Abräumer Jano in höchster Not gerade noch an die Stange lenkte. Damit gelang Mattersburg nach zuvor vier Niederlagen en suite in den direkten Duellen wieder ein Punktgewinn gegen den Angstgegner aus der Südstadt. Für die nun seit vier Heimspielen ungeschlagene Admira war es das bereits sechste Remis in den jüngsten neun Liga-Runden. (APA, 12.12.2015)

FC Admira Wacker Mödling – SV Mattersburg 1:1 (1:1). Maria Enzersdorf, BSFZ-Arena, 1.919 Zuschauer, SR Muckenhammer.

Tore: 1:0 (35.) Schößwendter, 1:1 (42.) Pink

Admira: Siebenhandl – Ebner, Schößwendter, Wostry, Zwierschitz – Lackner, Toth – Sax (77. Bajrami), Blutsch (66. Grozurek), Spiridonovic – Knasmüllner (90. Schicker)

Mattersburg: Kuster – Höller (74. Novak), Rath, Mahrer, Maksimenko – Jano – Farkas, Prietl, Sprangler (72. Perlak), Röcher (63. Ibser) – Pink

Gelbe Karten: Keine bzw. Novak

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