Arbeiten am Untergang

Einserkastl10. Dezember 2015, 17:40
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Koalition als wechselseitige Behinderungsanstalt

ÖVP-Lopatka: Die SPÖ blockiert Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge. Warum genau? Wurscht.

ÖVP-Kurz: Die Wiener SPÖ ist viel zu nachlässig bei islamischen Kindergärten. Begründung: eine Studie mit geringer Fallzahl, und außerdem weiß das eh ein jeder ...

SPÖ-Hundstorfer: Was die ÖVP (oder ihre Experten) da mit den Pensionen wollen, ist "nicht durchdacht", und am Pensionssystem müsse man überhaupt nicht wirklich was ändern.

SPÖ-Faymann: Das schauen wir uns alles jetzt einmal in Ruhe an ...

Und so jeden Tag. Die Liste der Gemeinsamkeiten der Koalitionspartner ist sehr, sehr kurz. Das wäre noch nicht einmal die größte Tragödie. Es gibt nicht einmal den Versuch, zu Gemeinsamkeiten zu kommen. Es gibt nur Versuche, den anderen ein Haxl zu stellen, kleinliche Punkte zu machen, zu einer Schlagzeile mit Nanosekunden-Nachhaltigkeit zu kommen.

Ganz wichtig dabei ist: ja nichts anerkennen, was der andere macht. Die Stadt Wien hat eine ganze Reihe von stillen Integrationsprojekten laufen, in denen sehr wohl gegen die islamistische Verführung gearbeitet wird. Interessiert die ÖVP nicht. Umgekehrt hat die ÖVP sehr wohl sachliche Vorstellungen zur Eindämmung der Pensionsausgabendynamik. Interessiert die SPÖ nicht – oder schreckt sie furchtbar. So arbeiten sie am Untergang – vor allem dem eigenen. (Hans Rauscher, 10.12.2015)

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