Grunderwerbsteuer: Vererben oder verschenken?

11. Dezember 2015, 05:30
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Aufgrund der Steuerreform ist das Verschenken und Vererben von Immobilien ab 2016 mit höheren Steuern verbunden. Hat diese Änderung Einfluss auf Sie?

Erben ist derzeit Thema in Österreich. Ein heiß umkämpfter Punkt der Steuerreform sieht die Neuregelung der Grunderwerbsteuer vor. Vor allem Übertragungen von Immobilien und Grundstücken innerhalb der Familie sind von den Neuerungen betroffen. Konkret heißt das, dass Schenken und Vererben von Immobilien ab dem 1.1.2016 im Regelfall teurer wird. Bisher wurde die Steuerlast auf Basis des Einheitswerts berechnet. Konkret fielen zwei Prozent des dreifachen Einheitswertes an. Die neue Grunderwerbsteuer zielt künftig auf den tatsächlichen Grundstückswert ab.

Viele Menschen sehen sich unter Zugzwang, vor Jahresende noch Ihre finanzielle, konkret auch erbrechtliche Situation zu klären.

Verschenken statt vererben?

So ist es beispielsweise eine Möglichkeit, Eigentum noch vor Jahresende zu verschenken anstatt später zu vererben, um die höheren Steuern ab 2016 zu umgehen. Hatte diese oder eine frühere Gesetzesänderung auch auf Sie Einfluss? Kennen Sie sich mit den neuen Modalitäten aus? Und wie wird Erben in Ihrer Familie grundsätzlich gehandhabt? (ugc, 11.12.2015)

  • Ab dem 1.1.2016 ist Vererben und Verschenken mit größeren Kosten verbunden.
    foto: apa / dpa-zentralbild/jens büttner

    Ab dem 1.1.2016 ist Vererben und Verschenken mit größeren Kosten verbunden.

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