Korruption und Kicken: Milliardenbusiness und Wuchtelliebe

8. Dezember 2015, 19:28
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Die Reihe "Feldkirch hat den Fußball erfunden" diskutiert am Mittwoch, 9.12., das runde Leder

In den letzten Jahrzehnten hat sich der Fußball aufgrund von Globalisierung und Mediatisierung zu einem Riesengeschäft entwickelt. Die andauernden Skandale des Weltverbandes Fifa um Korruption bei Weltmeisterschaftsvergaben etc. können echten Anhängern das Spiel aber nicht vergällen – der Erfolg von Fachzeitschriften sowie eine blühende Fankultur von unten sprechen eine deutliche Sprache.

Am Mittwoch stehen einige dieser Themen in der Reihe "Feldkirch hat den Fußball erfunden" zur Diskussion. Zuerst wird über den westlichen Nachbarn gesprochen: Neulich in Zürich verhandelt Recht und Moral im Fußball, zur Einstimmung erinnert der Kulturamtsleiter und Exobmann des SC Bregenz, Harald Petermichl, an fatale Fehlentscheidungen bzw. bis heute ungeklärte Momente auf dem grünen Rasen.

Torlinien, Recht und Moral

Dabei zieht er unter dem Titel Immer diese Schweizer eine Verbindungslinie zwischen der berühmtesten Tatsachenentscheidung der Kickhistorie, dem sogenannten Wembley-Tor des WM-Finales 1966 (England-BRD), und dem Noch-Fifa-Präsidenten Sepp Blatter.

Die Feldkircher Runde wird jedenfalls auch über neue Torlinientechniken und deren Auswirkungen auf Stammtischdiskussionen sprechen. Dazu sowie zu Recht und Moral diskutieren u. a. der Präsident des Landesgerichts Feldkirch, Heinz Bildstein, und der Präsident des Vorarlberger Fußball-Verbandes, Horst Lumper. (dog, 8.12.2015)

9.12., Feldkirch, Saumarkt, 19.00

www.saumarkt.at

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