5G-Mobilfunk soll in Berlin als erster Stadt Europas getestet werden

7. Dezember 2015, 12:48
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Deutsche Metropole will digitale Hauptstadt werden – auch 30 neue Professuren geplant

Berlin will sich in Deutschland eine Vorreiterrolle bei der Digitalisierung sichern. So sollen unter anderem 30 neue Professuren geschaffen werden, die sich fakultätsübergreifend unter dem organisatorischen Dach der Einstein Stiftung Berlin als Keimzelle mit der Digitalisierung beschäftigen sollen. Zudem soll die neue Mobilfunktechnologie 5G in der Hauptstadt getestet werden.

Neue Professuren

Für den Ausbau an den Unis stellten der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) und der Präsident der Technischen Universität, Christian Thomsen ein entsprechendes Zehn-Punkte-Programm am Montag vor.

Der Finanzierungsrahmen soll für die Projekte zusammen, die noch 2016 realisiert werden sollen, 5 Mio. Euro pro Jahr betragen. Für mehr als 20 Professuren liegen bereits Förderzusagen aus der Wirtschaft und außeruniversitären Einrichtungen vor, hieß es. Für jeden gespendeten Euro gebe das Land Berlin 50 Cent dazu, sagte Thomsen.

5G-Ausbau

Mit dem 5G-Test wäre Berlin die erste Stadt in Europa, die die schnelle Mobilfunktechnologie ausrollt. "Wir wollen ausgewiesene Testgebiete bestimmen", sagte Müller. International befinde sich Berlin in einem harten Konkurrenzkampf. So wolle beispielsweise Tokio bis zu den Olympischen Sommerspielen 2020 den kommenden Mobilfunkstandard flächendeckend installieren. (APA, 7.12.2015)

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