Icahn steigt bei US-Werkstattkette Pep Boys ein

6. Dezember 2015, 13:00
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Der Milliardär erwarb 6,55 Millionen Aktien des Unternehmens. Das entspricht einer Beteiligung von 12,12 Prozent

Boston – Der US-Investor Carl Icahn ist bei der Werkstatt- und Fachmarkkette Pep Boys-Manny eingestiegen. Der Milliardär erwarb nach eigenen Angaben vom Freitag 6,55 Millionen Aktien des Unternehmens. Das entspreche einer Beteiligung von 12,12 Prozent, teilt der Investor mit.

Damit sei er nun zweitgrößter Eigner hinter dem US-Vermögensverwalter Gabelli Funds. Die Werkstattkette biete eine "exzellente Kaufgelegenheit für den in seinem Besitz befindlichen Rivalen Auto Plus", heißt es in der Mitteilung. Icahn ist für sein aggressives Auftreten bekannt. So hat er sich beim Versicherer American International Group beteiligt und fordert eine Aufspaltung des Konzerns. Bei Apple drängte er auf eine Aufstockung des Aktienrückkaufprogramms.

Pep Boys-Manny hatte im Oktober bekannt gegeben, das Geschäft an den japanischen Reifenhersteller Bridgestone für 835 Mio. Dollar (765,9 Mio. Euro) verkaufen zu wollen. Das 1921 gegründete Unternehmen betreibt 800 Niederlassungen, Bridgestone unterhält 2200 Filialen in den USA. Der Firma machen hohe Kosten und sinkende Umsätze im Bereich der Selbstreparatur-Werkstatt zu schaffen. Die Übernahme soll Anfang 2016 abgeschlossen werden. (APA, 6.12.2015)


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    foto: reuters/mcdermid
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