US-Börsenaufsicht prüft CDS-Markt

5. Dezember 2015, 10:03
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Sechs Billionen schwerer Markt: Die Behörde prüft, ob es bei Banken unzulässige Preisabsprachen gab

Washington – Die US-Börsenaufsicht SEC nimmt einem Medienbericht zufolge die Indizes für Kreditausfallversicherungen unter die Lupe. Die Behörde prüfe, ob es bei den Banken unzulässige Preisabsprachen bei den Indexständen für die sogenannte Credit Default Swaps (CDS) gegeben habe, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

Der Markt für CDS-Indizes ist rund sechs Billionen Dollar schwer. Die Aufsicht untersuche, ob die Händler die die Indizes falsch dargestellt hätten. Ein Credit-Default-Swap-Index ist eine Kennzahl für die Entwicklung der Kosten des Schutzes gegen Kreditausfall von ausgewählten Schuldnern. Er soll die Entwicklung des Kreditderivatemarktes repräsentativ dokumentieren. Die SEC wollte sich dem Bericht zufolge nicht dazu äußern.

Zahlreiche Banken rund um den Globus müssen sich bereits wegen der Manipulation des Devisenmarktes und von Referenzzinssätzen wie dem Libor verantworten. (APA, 5.12.2015)

  • Die SEC wirft einen näheren Blick auf den Markt für Kreditausfallsversicherungen
    foto: ap

    Die SEC wirft einen näheren Blick auf den Markt für Kreditausfallsversicherungen

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