Real Madrid fliegt aus dem Cup

4. Dezember 2015, 14:52
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Lienhart nicht in Reals Kader gegen Getafe, Madrider um Schadensbegrenzung bemüht – Barca gastiert in Valencia

Madrid – Real Madrid nimmt das zweite Drittel der spanischen Fußball-Meisterschaft mit sechs Punkten Rückstand als Dritter der Primera Division und schwer angeschlagen in Angriff. Nach der Aufstellungspanne im Cupspiel beim Drittligisten FC Cadiz wurden die Madrilenen aus dem Bewerb ausgeschlossen. Dies beschloss der spanische Fußballverband (RFEF) nach Informationen des staatlichen Rundfunks RNE am Freitag in Madrid. Der spanische Rekordmeister hatte im Hinspiel am Mittwoch den nicht spielberechtigten Denis Tscheryschew eingesetzt. Der Russe hätte aus der vorigen Saison eigentlich noch eine Gelbsperre verbüßen müssen.

Kader ohne Lienhart

Am Samstag geht es im drittletzten Spiel vor Weihnachten daheim gegen Getafe. Der Österreicher Philipp Lienhart muss allerdings auf sein Debüt in der Liga noch warten. Nach seiner Premiere in der ersten Mannschaft von Real im Cup wurde der 19-Jährige von Trainer Rafael Benitez am Freitag nicht in den 19-köpfigen Kader der Madrilenen für das Heimspiel nominiert. Aufgrund der zahlreichen Ausfälle hat er am Donnerstag wie andere aus dem von Zinedine Zidane betreuten B-Team Castilla aber immerhin erneut mit dem Star-Ensemble trainiert.

Ein Sieg gegen Mittelständler Getafe ist Voraussetzung, damit Real den Anschluss an Barca nicht gänzlich verliert. Barcelona gastiert in Valencia, dessen neuer Coach Phil Neville wird diesmal aber Interimscoach Salvador Gonzalez assistieren. Erst danach wird der englische Ex-Teamspieler die Verantwortung übernehmen.

Bei den Gästen wird das Traum-Sturmtrio Lionel Messi, Neymar und Luis Suarez wieder auflaufen, gemeinsam haben sie es in diesem Kalenderjahr bereits auf 125 Tore für die Rot-Blauen gebracht. Am Mittwoch war das Trio im Viertrunden-Cup gegen Drittligist Villanovense nicht im Einsatz, dennoch gab es einen 6:1-Sieg. (APA/Reuters, 4.12.2015)

  • Harte Zeiten für Trainer Rafael Benitez.
    foto: apa/afp/julien

    Harte Zeiten für Trainer Rafael Benitez.

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