"Format" erscheint letztmals als "Format"

4. Dezember 2015, 14:13
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Ab Jänner mit neuem Layout als wöchentlicher "Trend" und monatlicher Premium-"Trend" – Chefredakteur Lampl: "Das 'Format' stirbt nicht, es stirbt nur die Marke"

Wien – Das Wochenmagazin "Format" erscheint am 17. Dezember zum letzten Mal unter dem Titel "Format". Ab Jänner fusioniert die Verlagsgruppe News (VGN) ihre Wirtschaftsmagazine "Format" und "Trend". Die beiden Titel werden künftig unter der Marke "Trend" publiziert, die wöchentliche Frequenz bleibt aufrecht. Zudem erhält das Wirtschaftsmagazin ein neues Layout.

Der "Trend" erscheint künftig wie das "Format" wöchentlich am Freitag, einmal im Monat kommt eine Premium-Ausgabe. In Summe gibt es dadurch etwa zwölf Ausgaben im Jahr weniger. VGN-Geschäftsführer Horst Pirker bestätigte im Gespräch mit der APA die Umstellung zum Jahreswechsel. Nach der Weihnachtspause gibt es am 15. Jänner mit einer Leseprobe, die an alle "Format"- und "Trend"-Abonnenten geht, einen ersten Ausblick auf den neuen "Trend". Am 22. Jänner bringt der Verlag die erste normale wöchentliche "Trend"-Ausgabe auf den Markt, am 29. Jänner erscheint der erste Premium-"Trend".

"Das Angebot, das die 'Format'-Leser bisher erhalten haben, ändert sich nicht, auch wenn es die Marke nicht mehr gibt", erklärte Andreas Lampl, der gemeinsam mit Andreas Weber die Chefredaktion der Wirtschaftsmagazine stellt, im Gespräch mit der APA. "Das 'Format' stirbt ja nicht, es stirbt nur die Marke. 'Format'-Leser bekommen durch die monatliche Aufwertung sogar mehr dazu."

Das Grundkonzept ist laut Lampl für das Wochenprodukt am bisherigen "Format" orientiert, und einmal im Monat gibt es eine von Umfang und Tiefe her deutlich aufgewertete Ausgabe, die dem ursprünglichen "Trend" entspricht. Der Meinungsteil wird deutlich erweitert und es soll ein größerer Fokus auf internationale Wirtschaftsberichterstattung gelegt werden, so Lampl. "Komplett neu ist das Layout, das sich deutlich vom jetzigen 'Format" und auch vom jetzigen 'Trend' unterscheidet." Moderner und etwas lauter werde es sein, um auch jüngere Zielgruppen anzusprechen. "Wir wollen beweisen, dass man Wirtschaft spannend verpacken kann."

Die wöchentliche Ausgabe wird im Schnitt 92 Seiten haben, wie bisher das "Format". Der monatliche Premium-"Trend" im Minimum 132 Seiten, wobei hier der Seitenumfang – je nach Inseratenlage oder Sonderthemen – nach oben hin offen ist.

"Format" wurde 1998 von der News-Gruppe und den Fellner-Brüdern als Nachrichtenmagazin in Konkurrenz zu "Profil" gestartet. 2001 kam es zur Fusionierung der Magazine der News-Gruppe mit dem "Trend"/"Profil"-Verlag. "Format" wurde danach immer stärker in Richtung Wirtschaftsmagazin fokussiert, ein nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg blieb allerdings aus. (APA, 4.12.2015)

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