Journalistin in Somalia von Autobombe getötet

3. Dezember 2015, 15:22
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Anschlag trägt Handschrift von Islamisten-Miliz

Mogadischu – Bei einer Bombenexplosion im Krisenstaat Somalia ist eine Journalistin getötet worden. Die Mitarbeiterin des staatlichen Senders "Radio Mogadischu" kam ums Leben, als ein unter ihrem Auto angebrachter Sprengsatz explodierte, wie Kollegen der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag berichteten. Der Anschlag trägt die Handschrift der islamistischen Terrormiliz Al-Shabaab.

Die Gruppe verübt immer wieder Anschläge in Somalia, vor allem auf Regierungsgebäude, Hotels und Journalisten. Die Journalistin war zunächst schwerverletzt ins Krankenhaus in der Hauptstadt Mogadischu eingeliefert worden, aber erlag wenige Stunden später ihren Verletzungen. (APA, 3.12.2015)

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