Drei Viertel österreichischer User machen Internetbanking

30. November 2015, 14:26
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Sicherheitsbedenken werden geringer – Mehrzahl misst Filialbanken nicht gänzlich

In Österreich wird einer neuen (Online-)Umfrage zufolge von drei Viertel der erwachsenen Internetnutzer zumindest einmal im Monat Online-Banking genutzt. Bankgeschäfte im Internet stehen heuer auf Platz zwei der am häufigsten genannten Abwicklungsmöglichkeiten von Bankangelegenheiten.

Bezahlen mit Bankomatkarte am beliebtesten

Das hat eine Onlineumfrage von GfK unter 500 Österreichern ab 15 Jahren ergeben. Auf Platz eins in der Liste der meistgenannten Bank-/Zahlungsabwicklungen lag demnach das Bezahlen mit Bankomatkarte. Auf Platz drei die Bargeldbehebung am Bankomat.

Jeder Dritte gab an, mit Direktbanken in irgend einer Weise zu kooperieren, mit steigender Tendenz, teilte GfK am Montag zu seiner Umfrage ("Direktbank oder Filialbank – wohin geht der Trend?") mit. Jeder Zweite könne sich das gut vorstellen – wenngleich meist eher in der Rolle der Zwei- oder Drittbank. Eine alleinige Bankverbindung via Direktbank komme zur Zeit nur für etwa jeden Achten infrage.

Nicht vorhandene oder niedrige Kontoführungsgebühren sowie Unabhängigkeit von Öffnungszeiten gelten für die Mehrheit der 500 Befragten als größter Vorteil im Vergleich zu den klassischen Filialbanken.

Weniger Sicherheitsbedenken

Sicherheitsbedenken sind offenbar weniger geworden: Jeder Zweite meint, dass die Sicherheit bei Bankgeschäften im Internet "eher" oder sogar "viel" sicherer geworden sei.

Rund zwei Drittel jener Umfrageteilnehmer, die nicht in einer Geschäftsbeziehung mit einer Direktbank stünden, sähen das Fehlen eines persönlichen Ansprechpartners und die Abwesenheit von Filialen jedoch als wesentliches Hindernis an. Diese Ergebnisse, so resümiert GfK, legten nahe, dass die Mehrheit der Österreicher weiterhin Filialbanken nutzen wolle, gleichzeitig aber offen sei für eine zusätzliche Direktbankverbindung sei. (APA, 30.11.2015)

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