Kein Trainereffekt: Stuttgart im Sturzflug

29. November 2015, 17:57
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1:4-Niederlage in Dortmund dritte Niederlage in Serie – Remis zwischen Leverkusen und Schalke

Dortmund/Augsburg/Leverkusen – Neuer Trainer, altes Leid – der VfB Stuttgart hat in der deutschen Fußball-Bundesliga gegen Borussia Dortmund seine Talfahrt auch fünf Tage nach der Trennung von Alexander Zorniger fortgesetzt. Unter der Regie von Interimscoach Jürgen Kramny kassierten die vom Abstieg bedrohten Schwaben am Sonntag beim 1:4 (1:2) die dritte Niederlage in Serie.

Dank der Tore von Gonzalo Castro (3.), Pierre-Emerick Aubameyang (19., 90.) und Georg Niedermeier (65./Eigentor) festigte der BVB vor 81.359 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park nach zuletzt zwei Pflichtspiel-Schlappen den zweiten Tabellenplatz. Den Treffer für den lange Zeit mutigen VfB erzielte Daniel Didavi (40.).

Anders als bei den beiden deutlichen 0:4-Schlappen zuvor gegen den FC Bayern und den FC Augsburg war ein deutlicher Aufwärtstrend bei den Stuttgartern erkennbar. Dem VfB fehlten die beiden ÖFB-Teamspieler Florian Klein und Martin Harnik wegen Verletzungen.

Leverkusen vs. Schalke 1:1

Der FC Schalke 04 hat den möglichen Sieg beim Tabellennachbarn Bayer Leverkusen unglücklich verpasst. Durch ein Eigentor von Sascha Riether in der 85. Minute zum 1:1 sicherte sich die Werkself noch einen Punkt. Eric Maxim Choupo-Moting hatte die Königsblauen in der 50. Minute in Führung gebracht.

Wolfsburg nur 0:0 in Augsburg

Der VfL Wolfsburg kam beim abstiegsbedrohten FC Augsburg nicht über ein 0:0 hinaus. Mit 25 Punkten ist der Vize-Meister aber weiter erster Verfolger des enteilten Top-Duos Bayern München (40) und Borussia Dortmund (32). Die Augsburger waren in ihrem 150. Bundesliga-Spiel einem Erfolg näher und verließen mit dem Remis immerhin die direkten Abstiegsplätze.

In der Schützenliste bleibt Aubameyang mit 17 Treffern Spitzenreiter. Dahinter folgen die Bayern-Spieler Robert Lewandowski mit 14 Toren und Thomas Müller mit 13. (APA/dpa/red, 29.11.2015)

  • Pierre-Emerick Aubameyang netzt und netzt für Dortmund.
    foto: reuters/ina fassbender

    Pierre-Emerick Aubameyang netzt und netzt für Dortmund.

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