Tödliche Forstunfälle in Niederösterreich und Salzburg

29. November 2015, 09:44
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65-Jähriger im Bezirk Gmünd beim Baumfällen im Brust- und Kopfbereich schwer verletzt – 86-Jähriger aus Pfarrwerfen in steilem Waldgelände abgestürzt

St. Pölten/Salzburg – In Niederösterreich und Salzburg haben sich am Samstag tödliche Forstunfälle ereignet. Im Bezirk Gmünd war ein 65-Jähriger in einem Waldstück in Brand mit dem Fällen einer 150 Jahre alten Buche beschäftigt. Während des Einschneidens spaltete sich der rund 100 Zentimeter starke Stamm und schleuderte den Mann circa drei Meter weg, wie die Polizei mitteilte.

Der 65-Jährige erlitt schwere Verletzungen im Brust- und Kopfbereich. Er starb noch an der Unfallstelle.

20 Meter gestürzt

In Salzburg ging ein 86-jähriger Landwirt aus Pfarrwerfen allein in einen nahegelegenen Wald, um dort im Holz zu arbeiten. Dabei war er laut seinem Sohn meistens entlang eines Steiges unterwegs, der in unwegsamem, steilem Waldgelände bergwärts führt. Auf einer Seehöhe von circa 620 Metern kam der Mann aus bisher unbekannter Ursache zu Fall und stürzte rund 20 Meter in sehr steilem Waldgelände ab.

Gefunden haben ihn seine Kinder, die den 86-Jährigen suchen gegangen waren. Der sofort verständigte Notarzt konnte nach Angaben der Landespolizeidirektion Salzburg nur noch den Tod feststellen. (APA, 29.11.2015)

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