Forscherin tanzt den Ressourcenkampf

28. November 2015, 16:30
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Schweizerin Florence Metz trägt mit "Do Policy Networks Matter to Explain Policy Design?" den Sieg davon

Bern – Die Zeiten sind vorbei, als sich der Wiener Molekularbiologe Josef Penninger noch damit begnügen konnte, für ein Forschungsthema mit Bezug zum Vogelreich einen Ententanz zum Besten zu geben. 2008 war das, noch ganz am Anfang des mittlerweile jährlich stattfindenden Wettbewerbs "Dance Your Ph.D.". Seitdem sind die Choreographien deutlich ausgefeilter geworden.

In dem vom Biologen und Wissenschaftsjournalisten John Bohannon organisierten Contest "Dance Your Ph.D." sind Wissenschafter dazu aufgerufen, ihr Forschungsthema in Form eines Tanzes zu präsentieren. Heuer, in der achten Ausgabe des vom Wissenschaftsmagazin "Science" gesponserten Wettbewerbs, trug unter 32 Bewerbern Florence Metz von der Universität Bern den Sieg davon. Zur Belohnung gab es 1.000 Dollar und eine Reise zur Stanford University in Kalifornien.

florence metz

Metz' Thema ist die Frage, wie sich der Schutz der weltweiten Wasserreserven mit wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Anforderungen vereinbaren lässt. Die Vielfalt der Stimmen, die in diesem Ressourcenkampf laut werden, versuchte Metz mit einem Stil-Mix wiederzugeben. In ihrem epischen, beinahe zehn Minuten langen Tanz-Video "Do Policy Networks Matter to Explain Policy Design?" erwartet uns daher eine Mischung aus Hippie-Ausdruckstanz, HipHop, Salsa und rhythmischer Gymnastik – Kostümwechsel und Gruppenchoreographien inklusive.

--> Science: "Announcing the 2015 Dance Your Ph.D. winner"

--> YouTube: "Do Policy Networks Matter to Explain Policy Design?"

(red, 28. 11. 2015)

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