Staatstragende Trauerfeier vor dem Invalidendom

Ansichtssache27. November 2015, 12:16
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Paris – Mit einer bewegenden Trauerrede hat Frankreichs Staatschef François Hollande am Freitag Abschied von den 130 Todesopfern der Anschläge von Paris genommen. "Heute weint die gesamte Nation um die Opfer", sagte Hollande bei einer Gedenkzeremonie im Ehrenhof vor dem Pariser Invalidendom. Gleichzeitig versprach der Präsident die konsequente Bekämpfung der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS).

"Am Freitag, dem 13. November – diesem Tag, den wir nie vergessen werden –, ist Frankreich feige angegriffen worden", so Hollande. "Ich verspreche, dass Frankreich alles tun wird, um diese Armee von Fanatikern, die für diese Verbrechen verantwortlich sind, zu zerstören", betonte er. "In einem in der Ferne organisierten und kaltblütig ausgeführten Kriegsakt hat eine Horde von Mördern im Namen einer wahnsinnigen Sache und eines verratenen Gottes 130 der Unseren getötet und Hunderte verletzt", sagte Hollande.

"Weder Angst noch Hass nachgeben"

Hollande sprach den Anwesenden Mut zu: "Wir werden weder der Angst noch dem Hass nachgeben." Frankreich werde bleiben, wie es ist. Es werde "mehr Lieder, Konzerte, Aufführungen" geben, "wir werden weiterhin in die Stadien gehen".

Zu der Zeremonie in Paris waren mehr als 1.000 geladene Gäste zum Invalidendom gekommen, darunter zahlreiche Angehörige der 130 Toten. Viele Franzosen schmückten Häuser und Fenster mit der blau-weiß-roten Landesflagge.

Islamistische Angreifer hatten bei Attacken auf die Pariser Konzerthalle Bataclan, eine Reihe von Bars und Restaurants und die Fußballarena Stade de France am 13. November 130 Menschen getötet und rund 350 weitere verletzt. Zu den Anschlägen bekannte sich der IS. (APA, 27.11.2015)

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