Holodeck lässt grüßen: "Fallout 4" mit VR-Brille und Tretmühle spielen

26. November 2015, 10:32
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Virtuix-Omni-Hersteller zeigt nächste Generation des Rollenspiels

"Fallout 4" ist eines jener Spiele, in die so mancher Digitaltourist für Wochen, vielleicht sogar Monate versinken kann. Sprichwörtlich. Über Technologien wie Virtual Reality wird diese Metapher allerdings ein Stück realer.

Die Hersteller des Geh- und Laufsimulators Virtuix Omni demonstrieren, wie bei Spielern damit plus VR-Brille und Waffencontroller das Gefühl erzeugt wird, man befinde sich tatsächlich in der postapokalyptischen Einöde des Rollenspiels.

virtuix omni

Hürdenreicher Weg

Dem Ausflug in die verstrahlte Dystopie stehen allerdings einige Hürden im Weg – abgesehen von der körperlichen Fitness. Einerseits benötigt es die passende Hardware in Form eines leistungsstarken PCs und eines Oculus-Rift-Headsets, dessen Konsumentenversion erst nächstes Jahr erscheint. Und auch Virtuix Omni für 699 Dollar (ohne Waffen-Controller) selbst ist keine billige Anschaffung. Andererseits ist "Fallout 4" nicht als VR-Spiel ausgelegt, weshalb zu Demonstrationszwecken Drittherstellersoftware eingesetzt wird.

Mit einer offiziellen Umsetzung seitens des Entwicklers Bethesda Softworks ist aufgrund des noch sehr kleinen Marktes für VR-Games wohl (länger) nicht zu rechnen. Bleibt nur die Hoffnung, dass sich dieser Traum irgendwann für jedermann erfüllen lassen wird. Wenngleich dann vielleicht schon "Fallout 5" angesagt ist. (zw, 26.11.2015)

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    foto: fallout 4
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