Rieslingsuppe mit Zimtgebäck

Ansichtssache2. Dezember 2015, 09:00
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Die EssBar serviert den ersten Gang des diesjährigen Weihnachtsmenüs, Rieslingsuppe mit Zimtgebäck. Nächste Woche gibt es als Hauptgang Karpfenfilet mit Karotten-Nuss-Kruste

foto: petra eder

Rieslingsuppe mit Zimtgebäck

(nachgekocht nach dem Heft "Rezepte mit Sinn: Festmenüs", herausgegeben von Natalie Pernstich)

4 Portionen
Für die Suppe
etwa 30 g Butter
2 gestrichene EL Mehl
750 ml Rindsuppe (am besten schon am Vortag kochen)
250 ml Schlagobers
250 ml Riesling (oder anderen trockenen Weißwein)
Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Lorbeerblatt
200 ml cremig aufgeschlagenes Obers, mit 1 Eidotter verrührt

Blätterteig-Zimtgebäck
1 Lage Blätterteig
Ei zum Bestreichen
Zimt (oder eine weihnachtliche Gewürzmischung

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foto: petra eder

Zuerst das Zimtgebäck zubereiten: das Backrohr auf 200 Grad Celsius vorheizen. Den Blätterteig ausrollen, mit verquirltem Ei bestreichen und mit Zimt bestreuen.

Nun in dünne, ca. 2 cm breite, Streifen schneiden und diese um die eigene Achse drehen.

(Anm. wir haben die Streifen zusammengeschlagen und dann eingedreht)

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foto: petra eder

Auf Backpapier ca. 5 Minuten backen.

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foto: petra eder

Wenn der Teig, so wie in unserem Beispiel, doppelt gewickelt ist, ca. 12-15 Minuten backen.

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foto: petra eder

Für die Suppe Butter in einem Topf erhitzen, das Mehl zufügen und unter Rühren eine helle "Einbrenn" zubereiten.

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foto: petra eder

Mit Suppe, Obers und Wein aufgießen.

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foto: petra eder

Salz (sparsam, wenn die Rindsuppe schon gewürzt ist), Pfeffer, Muskat und das Lorbeerblatt dazu geben.

Langsam aufkochen, dabei einige Male umrühren, dann durch ein Sieb streichen und zurück auf den warmen Herd stellen.

Nun die Obers-Dotter-Mischung einrühren, gut durchwärmen aber auf keinen Fall aufkochen (sonst flockt das Ei aus).

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foto: petra eder

Abschmecken und gleich mit dem Zimtgebäck servieren.

Tipp: Sollte etwas Suppe übrig bleiben, können Sie diese mit ein wenig Essig und Öl verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. So haben Sie eine feine Salatmarinade, etwa zu Vogerlsalat.

Anm.: Laut Rezept reichen die Portionen für vier Personen, bei einem mehrgängigen Menü kann man die Menge unserer Meinung nach aber auch gut auf sechs Personen aufteilen. (Petra Eder, 2.12.2015)

>> Das Rezept zum Ausdrucken

>> Die Weihnachtsmenüs der vergangenen Jahre

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foto: derstandard.at

Das Rezept haben wir nachgekocht nach dem Büchlein "Festmenüs" aus der Reihe "Rezepte mit Sinn", herausgegeben von Nathalie Pernstich, Gründerin der Gewürz- und Kochbuchgeschäfte Babette's.

Im Heft "Festtagsmenüs" finden sich jeweils mehrgängige Menüs für Heiligabend, Christtag, Stephanitag und Silvester.

Pro verkauftem "Rezepte mit Sinn"-Heft wird ein Euro an die Wiener Tafel gespendet.

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