Zehn mutmaßliche IS-Anhänger im Nordkaukasus getötet

22. November 2015, 12:28
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Einsatz in der Republik Kabardino-Balkarien dauert an

Moskau – Russische Spezialkräfte haben im Nordkaukasus nach Angaben der Regierung in Moskau zehn mit der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) verbündete Extremisten getötet. Die mutmaßlichen Islamisten seien Mitglieder einer bewaffneten Gruppe gewesen, "die dem IS die Treue geschworen hat", erklärte am Sonntag das russische Anti-Terror-Komitee nach Angaben der Nachrichtenagentur Tass.

Die Sicherheitskräfte wurden demnach mit Schusswaffen und Granaten angegriffen, nachdem sie die Verdächtigen nahe der Stadt Naltschik in der unruhigen Kaukasusrepublik Kabardino-Balkarien in die Enge getrieben hatten. Der Einsatz dauere an, teilten die russischen Behörden mit. Viele islamistische Aufständische in der Region, die bisher der Extremistengruppe Kaukasus-Emirat angehörten, unterstützen inzwischen die IS-Miliz, die dort seit Juni aktiv ist.

Russland fliegt ebenso wie eine US-geführte Koalition Luftangriffe gegen den IS in Syrien. Russland hatte seinen Militäreinsatz zuletzt noch verstärkt, nachdem Ende Oktober eine russische Passagiermaschine über der ägyptischen Sinai-Halbinsel abgestürzt war. Dabei handelte es sich nach Einschätzung Moskaus um einen Bombenanschlag. Nach Angaben des Kremls kämpfen 5.000 bis 7.000 Extremisten aus den ehemaligen Sowjetstaaten an der Seite des IS. (APA, 22.11.2015)

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