Wiens Presse- und Informationsdienst soll ins Kulturressort wandern

20. November 2015, 14:41
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Mailath-Pokorny übernimmt außerdem Thema Wahlen von Frauenberger

Wien – Die Ressortrochaden im Wiener Rathaus sind noch nicht abgeschlossen. So ist zumindest offiziell noch nicht entschieden, wer künftig den Presse- und Informationsdienst (Pid) übernimmt – inoffiziell aber wohl längst: Laut der APA vorliegenden Informationen wird dieser ins Büro von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) wandern.

Der Pid gehörte zum Aufgabenbereich von Christian Oxonitsch, der künftig wieder als Klubchef der Rathaus-Roten tätig sein wird. Dessen Bildungsagenden sowie teilweise der Jugendbereich wandern in Richtung Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ), die auch über die Wiener Bäder die Oberaufsicht erhält.

Wobei es diesbezüglich Ausnahmen gibt. Denn das Sportressort gehört künftig ebenfalls zu Mailath-Pokorny, inklusive zweier als Sportstätten genutzter Badeanstalten: das Stadionbad und das Stadthallenbad – dessen Sanierungsdebakel inzwischen auch die Gerichte beschäftigt. Der Kultur-Ressortchef übernimmt zudem von Frauenberger die Zuständigkeit für Wahlen.

Andere Aufgaben-Neuordnungen sind bereits seit dem Wochenende fix. So ist etwa bereits entschieden, dass Ulli Sima oberste Stadtwerke-Chefin (bisher Renate Brauner) wird. Endgültige Klarheit über die Agenden in der neuen Wiener Stadtregierung wird es spätestens kommenden Dienstag geben. An diesem Tag findet die konstituierende Sitzung des Gemeinderates und Landtages statt. (APA, 20.11.2015)

  • Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny soll sich künftig um Pid und Wahlen kümmern.
    foto: apa / georg hochmuth

    Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny soll sich künftig um Pid und Wahlen kümmern.

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