Wie das Zuhause winterfest wird

20. November 2015, 11:00
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Die Heizanlage sollte beispielsweise gewartet, das Dach auf Schäden untersucht werden

Nach den milden Temperaturen der vergangenen Wochen soll es nun also tatsächlich winterlich werden. Tipps, um angesichts von Eis und Schnee Schäden an Haus, Bewohnern und Passanten zu vermeiden, hat die Generali Versicherung parat:

  • Wasseranschlüsse im Freien absperren und Wasserleitungen entleeren.
  • Heizanlage warten und bei Frostgefahr regelmäßig kontrollieren: Ist die Heizanlage außer Betrieb, wird in der Aussendung dazu geraten, die Leitungen entleeren und die Heizanlage mit Frostschutzmittel zu sichern oder ebenfalls zu entleeren.
  • Dachrinnen und Abflussrohre von Laub und Schmutz befreien: So soll vermieden werden, dass Wasser gefriert und dadurch Schaden entsteht.
  • Fassade auf mögliche Risse und feuchte Stellen kontrollieren: Dringt Feuchtigkeit in die Fassade ein, können im schlimmsten Fall Putz, Dachziegel oder Rohre gesprengt werden.
  • Dach auf Schäden untersuchen lassen.
  • Bei Solaranlagen Frostschutz messen bzw. nachfüllen lassen.
  • Zustand der Bäume regelmäßig prüfen und kaputte Äste entfernen: Grundsätzlich muss derjenige, auf dessen Grundstück ein Baum steht, dafür sorgen, dass von seinem Baum keine Gefahr ausgeht und andere Verkehrsteilnehmer dadurch nicht geschädigt werden, heißt es in der Aussendung. Der Eigentümer sei verpflichtet, Vorkehrungen zu treffen und den Zustand des Baumes zu kontrollieren. Im Schadensfall muss dieser beweisen, "dass er seiner Sorgfaltspflicht nachgekommen ist und alles Zumutbare unternommen hat, um die Gefahr abzuwenden". Der Baumeigentümer hafte jedoch nicht, wenn ein Schaden durch höhere Gewalt eingetreten ist.
  • Gehwege frei von Laub, Schnee und Eis halten: Grundstücksbesitzer und Hauswarte haben zwischen 6 und 22 Uhr dafür zu sorgen, dass die Gehsteige frei von Schnee und Glatteis sind. Ist über Nacht Glatteis zu erwarten, muss vorbeugend gestreut werden. "Gibt es keinen Gehsteig, so ist der Straßenrand in der Breite von einem Meter zu säubern. Ausgenommen davon sind nur unbebaute, land- und forstwirtschaftlich genutzte Liegenschaften", so Erik Eybl, Leiter der Schadenabteilung der Generali. Bei Nichteinhaltung dieser Bestimmung drohen Geldstrafen, so der Experte.
  • Im Schadensfall schnell handeln und Folgeschäden vermeiden: Kommt ein Passant zu Schaden, sollte sich dieser den Unfallhergang und die Ursache von Zeugen bestätigen lassen. Fotos seien für die Geltendmachung von Schadenersatzforderungen nützlich. Wichtig sei, dass sowohl der Grundstücksbesitzer als auch der Geschädigte so rasch wie möglich bei der Versicherung eine Schadensmeldung erstatten. (red, 20.11.2015)
  • Experten raten, Fassade und Dach rechtzeitig auf Schäden zu untersuchen.
    foto: uwe meinhold/dapd

    Experten raten, Fassade und Dach rechtzeitig auf Schäden zu untersuchen.

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