Spenden: Zinggl fordert Ausweitung der Betroffenen

19. November 2015, 15:35
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Der grüne Kultursprecher sieht große Bundes- und Landesinstitutionen bevorteilt

Wien – Die geplante Spendenabsetzbarkeit für Kunst- und Kultureinrichtungen soll nicht nur den Institutionen zu Gute kommen, die tatsächlich innerhalb der vergangenen drei Jahre von Bund, Land oder der Stadt Wien Förderungen erhalten haben, sondern auch jenen, die grundsätzlich als förderwürdig angesehen werden, fordert der Grüne Kultursprecher Wolfgang Zinggl. Die Subventionspraxis zeige jetzt schon ein radikales Gefälle zugunsten der großen Bundes- und Landesinstitutionen.

Es häufe sich nämlich die Ablehnung von Subventionsansuchen "aus budgetären Gründen", so Zinggl gegenüber der APA. "Statt die tatsächliche Förderung zur Bedingung zu machen, könnte eine Liste mit förderungswürdigen Einrichtungen maßgebend werden." Die geplante Liste an geförderten Kunst- und Kultureinrichtungen werde rund 2.200 Einrichtungen umfassen, teilte Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) am Mittwoch mit. (APA, stew, 19.11.2015)

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