Visual Studio unterstützt nun Debugging für Linux-Apps

19. November 2015, 12:35
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Preview-Ausgabe von Erweiterung erschienen – Code Editor ist nun Open Source

Microsoft baut Visual Studio in Richtung Crossplattform-Support aus. Über eine Extension, die nun in einer Vorschauversion verfügbar ist, kann das Entwicklungstool nun auch Linux-Apps remote auf Fehler prüfen. Das sind gute Nachrichten für alle Entwickler, die für Plattformen schreiben, die auf dem freien Betriebssystem fußen – beispielsweise Android.

Außerdem ist der Code-Editor, Visual Studio Code, nun Open Source. Er kann in seiner neuesten Version nun ebenfalls mit Erweiterungen umgehen und über diese auch Unterstützung für weitere Programmiersprachen anbieten. So lässt er sich laut Ars Technica nun auch zum Schreiben von Programmen in Googles Programmiersprache Go verwenden.

Marketplace statt Gallery

Die Visual Studio Gallery wird abgeschafft, Visual Studio Marketplace wird die neue Anlaufstelle für kostenlose und kostenpflichtige Zusätze. Auch wird man sich dort künftig auch für ein cloudbasiertes Enterprise- oder Professional-Abo von Visual Studio anmelden können.

Außerdem gibt es ein neues Bundle namens Dev Essentials. Es integriert die Community Edition der Entwicklungsumgebung, die kostenlose Variante der Visual Studio Team Services und ab 2016 auch monatliche Credits für die Azure Cloud von Microsoft. Es sind alle Werkzeuge enthalten, um für Windows, Android und iOS entwickeln zu können. (red, 19.11.2015)

  • Visual Studio kann per Erweiterung nun Remote Debugging für Linux-Apps.
    foto: microsoft

    Visual Studio kann per Erweiterung nun Remote Debugging für Linux-Apps.

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