IS-Jihadisten ermorden Chinesen und Norweger

18. November 2015, 16:56
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Neue Ausgabe des IS-Magazins "Dabiq" zeigt getötete Ausländer

Raqqa – Die Jihadistenorganisation "Islamischer Staat" (IS) hat die Tötung einer norwegischen und einer chinesischen Geisel bekanntgegeben. In der neuen Ausgabe des IS-Internetmagazins "Dabiq" wurden am Mittwoch Bilder von zwei toten Männern veröffentlicht. Daneben steht auf Englisch: "Hingerichtet". Weitere Angaben machten die Extremisten nicht.

In einer früheren "Dabiq"-Ausgabe hieß es, die beiden Geiseln, deren Entführung Anfang September bekannt geworden war, stünden "zum Verkauf". Zudem wurden Bilder und persönliche Daten der Geiseln veröffentlicht.

Die beiden seien von den "Staaten und Organisationen der Ungläubigen aufgegeben" worden, heißt es in der neuen Ausgabe von "Dabiq". Die norwegische Regierung hatte im September erklärt, der Norweger werde seit Jänner gefangen gehalten, nachdem er in der syrischen Stadt Idlib angekommen sei. Der IS hat bereits mehrere ausländische Geiseln enthauptet und dazu Videos verbreitet. (APA, Reuters, 18.11.2015)

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