Wushu-WM: Große Titelkämpfe, kleine Delegation

Ansichtssache17. November 2015, 16:16
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Jakarta – 900 Athletinnen und Athleten aus 73 Ländern nehmen dieser Tage in Jakarta, Indonesien, an der 13. Wushu-WM teil. Wushu – das ist eine Anfang der 1950er in China anerkannte Zusammenstellung traditioneller chinesischer Kampfkünste und neu kreierter Formen.

Im Wettkampf werden Nichtkontakt-Wushu (Taolu) und Vollkontakt-Wushu (Sanda) unterschieden. Sanda lässt sich mit Kickboxen vergleichen, allerdings etliche Techniken mehr zu. Taolu erinnert – entfernt – an Bodenturnen oder Sportgymnastik, choreografierte Übungen werden von Punkterichtern bewertet. Bei Sanda wird in Gewichtsklassen eingeteilt, bei Taolu in Disziplinen mit oder ohne Waffe (Messer, Schwert, Speer).

Auch Österreich war bei der WM vertreten. Für Thomas Raffetseder war in der Sanda-Klasse bis 60 Kilogramm allerdings rasch Endstation. Begleitet wurde der Niederösterreicher von seinem Trainer Martin Freudenschuss und von Christian Pfannhauser, dem Präsidenten des österreichischen Verbands (AWF).

Am Mittwoch tritt die kleine Delegation die Heimreise an. Bei der AWF sind derzeit knapp 400 Aktive in zehn Vereinen gemeldet, Zentren befinden sich in Wien, Graz, Linz und Amstetten. (fri, 17.11.2015)

foto: reuters/beawiharta

Daria Tarasova (Russland)

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foto: apa/epa/weda

Heeju Seo (Südkorea)

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foto: apa/epa/weda

Sandra Konstantinova (Russland)

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foto: apa/epa/weda

Sandi Oo (Myanmar)

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foto: apa/epa/weda

Emily Xinyu Fan (USA)

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foto: apa/ap/alangkara

Georges Eid (Libanon) vs. Domenico Stabile (Italien)

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