Apple TV 4 im Test: Teurer Fernsehspaß

15. November 2015, 09:37
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Das neue Apple TV überzeugt im Test mit durchdachter Fernbedienung und hübschem Interface, hat aber auch Schwächen – zu einem saftigen Preis

Die Zukunft des Fernsehens ist da, so zumindest die vollmundige Aussage von Apple. Das Unternehmen hat kürzlich die lange erwartete vierte Generation seiner Streaming-Box Apple TV in Österreich auf den Markt gebracht. Die Unterstützung von Apps und ein gänzlich überarbeitetes Betriebssystem zählen zu den Kernfunktionen des neuen Modells. Doch rechtfertigen diese Neuerungen eine 179-Euro-Anschaffung? Der WebStandard hat das Apple TV 4 getestet.

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Das neue Apple TV – äußerlich hat sich auf den ersten Blick nicht viel verändert.

Konkurrenz ist vorbeigezogen

Dreieinhalb Jahre nach der Veröffentlichung des Vorgängers ist nun die vierte Generation des Apple TV im Handel erhältlich. Seitdem hat sich am Hardware-Markt einiges getan. War Apple vor ein paar Jahren noch einer der ersten großen Anbieter von Streaming-Geräten, kämpfen inzwischen weitaus günstigere oder leistungsfähigere Geräte von Amazon und Google um die HDMI-Steckplätze an den Fernsehgeräten. Mit dem Apple TV 4 bringt sich das Unternehmen nun in Stellung, um verlorenen Boden wieder zurückzugewinnen.

Apps, Apps, Apps

Wichtigste Waffe dafür stellen Apps dar. Apple ist jedoch nicht der einzige und schon gar nicht der erste Hersteller, der dies erkannt hat. Fire TV, Nexus Player, Roku – allesamt bieten sie zusätzliche Programme und Spiele zum Download über App-Stores an. In dem erst kürzlich für das Apple TV gestarteten App Store tummeln sich bereits über 1.000 Programme. Video-on-Demand-Dienste, Mediatheken, Spiele, Wetter-Dienste, Reise-Angebote, Shopping-Apps – die Auswahl ist vielfältig und gleichzeitig sehr unübersichtlich.

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Erstmals gibt es für einen Apple TV auch einen App Store.

Unübersichtlicher App Store

Während Apple in den App Stores unter iOS und OS X für Ordnung sorgt und ausgewählte Programme auf der Startseite übersichtlich vorstellt, herrscht im App Store für das Apple TV noch Chaos. Auf der Startseite werden einige Programme beworben, darüber hinaus muss man sich mit der Suchfunktion durch das Angebot kämpfen. Zu Beginn gab es nicht einmal Charts, Kategorien sind bis heute nicht vorhanden. Zumindest für US-Nutzer wurde der App Store inzwischen umgekrempelt, Nutzer in Österreich profitieren davon aber noch nicht.

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Der App Store ist derzeit aber noch etwa unübersichtlich, die Charts kamen erst nach dem Start hinzu.

Lückenhaftes Angebot

Bei einem Streifzug durch den App Store zeigt sich, dass das Angebot derzeit noch recht jung und dadurch bisweilen lückenhaft ist. So ist zwar der Streaming-Anbieter Netflix direkt zum Start mit einer eigenen App vertreten, von Amazon Prime Video fehlt hingegen jede Spur. Überhaupt ist unklar, ob Amazon auf dem neuen Apple TV vertreten sein möchte. Vom Mediacenter Plex, das sich bisher nur über Hacks auf dem Apple TV verwenden ließ, gibt es nun auch erstmals eine offizielle App – eine sehr hübsche noch dazu.

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Netflix in seinem von anderen Plattformen bekannten Design.

Österreichische TV-Mediatheken fehlen

Anbieter in Österreich scheinen vom Start des Apple TV überrascht worden zu sein. ORF, ATV oder Puls 4 sind mit ihren Mediatheken derzeit nicht im App Store am Apple TV vertreten, auf die Fernsehlandschaft Österreich zugeschnittene Inhalte fehlen damit. Bei der Konkurrenz sieht es in diesem Punkt aber nicht viel besser aus – auch für den Fire TV von Amazon gibt es keine ORF- oder ATV-App. Manche deutschen Sender haben da flotter reagiert und ihre iOS-Programme bereits zum Start für das Apple TV optimiert.

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Die Suche nach österreichischen Mediatheken führt derzeit zu keinen Ergebnissen.

Spiele

Ein weiterer wichtiger Bereich für das Apple TV – das deutet bereits die Produkt-Webseite von Apple an – sind Spiele. Mit seinem A8-Dualcore-Prozessor, der bereits im iPhone 6 und iPhone 6 Plus zum Einsatz kommt, sowie zwei Gigabyte Arbeitsspeicher verfügt das Apple TV über genug Ressourcen, um hübsche HD-Grafiken auf den Fernseher zu bringen. Aktuelles Konsolen-Niveau darf man sich von der kleinen schwarzen Box zwar nicht erwarten, Spiele wie "Galaxy on Fire: Manticore Rising" demonstrieren aber die grafischen Möglichkeiten.

Controller-Steuerung optional

Freilich kommt es bei Spielen bei weitem nicht allein auf die Grafik an. Durch die Bedingungen von Apple werden komplexere Spiele leider aber bereits im Keim erstickt. Zwar unterstützt das Apple TV konsolenartige Spielcontroller, die Bedingungen für den App Store besagen jedoch, dass sich sämtliche Spiele auch mit der mitgelieferten Fernbedienung steuern lassen müssen. Das funktioniert in manchen Fällen richtig gut, in anderen Fällen möchte man diese Regelung aber verteufeln.

Schwammige Bewegungssteuerung

Als Beispiel sei etwa das bereits erwähnte "Galaxy on Fire: Manticore Rising" genannt. Der für das Apple TV exklusive Weltraum-Shooter hinterlässt grafisch einen sehr hübschen Eindruck, bleibt spielerisch aufgrund der Steuerung aber auf der Strecke. Das Raumschiff beschleunigt automatisch und feuert ohne Zutun auf Feinde. Die Aktionen des Spielers beschränken sich weitgehend darauf, mit der schwammigen Bewegungssteuerung feindliche Schiffe ins Visier zu bekommen – leichter gesagt als getan.

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"Galaxy on Fire: Manticore Rising" sieht ganz nett aus, bleibt spielerisch aber auf der Strecke.

Controller vs. Remote

Mit einem Controller würde sich das Spiel deutlich besser spielen lassen, wäre dann aber wohl wiederum zu einfach. Dieses Problem lässt sich auch bei "Rayman Adventures" von Ubisoft feststellen. Das Jump 'n' Run lässt sich wahlweise mit Fernbedienung oder Controller steuern. Bei der Nutzung der Remote ist das Spiel ein flottes und actionreiches Runner-Game mit kniffligen Sprung-Einlagen, bei Controller-Steuerung verkommt "Rayman Adventures" hingegen zu einem klassischen Jump 'n' Run ohne Herausforderungen.

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Rayman ist ebenfalls bereits am Apple TV vertreten, die beiden Steuerungskonzepte haben großen Einfluss auf die Spielerfahrung.

Keine komplexen Steuerungen

Selbstverständlich gibt es auch positive Beispiele – das stressige Autospiel "Does not Commute", der Plattformer "Badland", das Adventure "Lumino City" oder das Rhythmus-Spiel "Beat Sports" machen allesamt Spaß. Gemeinsam haben sie, dass die Steuerungen recht simpel gestaltet sind. Komplexere Steuerungskonzepte sind mit der Fernbedienung nicht möglich – wodurch das Potential des Apple TV als kleine Spielkonsole verschenkt wird.

Nimbus

Im App Store wird angegeben, falls Spiele die optionale Controller-Steuerung unterstützen. In Frage dafür kommen mit iOS kompatible Bluetooth-Controller, welche die Kennzeichnung "Made for iPhone/iPad/iPod" tragen. SteelSeries bietet mit dem Nimbus den ersten offiziell für das Apple TV vermarkteten Controller an. Dieser besitzt eine ähnliche Tastenbelegung wie man es von PlayStation 4 oder Xbox One gewohnt ist, bleibt in der Verarbeitung aber deutlich hinter den Controllern von Sony und Microsoft. Der Preis liegt bei knapp 60 Euro.

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Der Nimbus von SteelSeries bietet ein ähnliches Layout wie Xbox- oder PlayStation-Controller.

Apple TV Remote

Die Apple TV Remote, so der offizielle Name der beigelegten Fernbedienung, stellt aber ganz klar das Haupt-Eingabegerät dar. Die stilvolle und elegante Fernbedienung wurde im Vergleich zum Vorgänger deutlich erweitert. Das obere Drittel der Fernbedienung besteht aus einem klickbaren Trackpad, mit dem durch die Menüs navigiert und in Filmen vor- und zurückgespult wird. Dies klappt sogar erstaunlich gut und treffsicher – Apple ist aber auch sonst für die hohe Qualität seiner Trackpads bekannt.

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Die neue Apple-Fernbedienung (link) wurde deutlich überarbeitet.

Keine offizielle Siri-Unterstützung

Die übrigen Knöpfe sollten recht selbsterklärend sein – Menü-Button, Homescreen, Lautstärke und Wiedergabe/Pause. Lediglich der Siri-Button ist trügerisch. Denn Apple bietet seine Sprachassistentin für das Apple TV derzeit in nur acht Ländern an. Deutschland ist bei diesen Ländern zwar dabei, Österreich aber nicht. Deshalb öffnet man mit einem Klick auf das Mikrofon-Symbol nicht etwa Siri, sondern ein simples Suchfeld. Die Hardware der Fernbedienung ist jedoch identisch, Siri ist lediglich softwareseitig deaktiviert worden.

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Die Suchfunktion samt On-Screen-Tastatur ist eine Qual.

Siri in Österreich aktivieren

Und so lässt sich die Sprachassistentin auch mit einem kleinen Trick in Österreich aktivieren: In den App-Store-Einstellungen kann das Land auf Deutschland geändert werden, anschließend lässt sich Siri auch hierzulande einschalten. Möchte man jedoch im App Store Programme oder Spiele herunterladen, muss man die Einstellung zuvor korrigieren und Siri anschließend über die Ländereinstellung wieder aktivieren. Die Lösung ist also eher als ein Workaround zu sehen, bis Apple die Unterstützung offiziell nachreicht.

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Mit Siri können per Sprachbefehl mehrere Suchfilter aneinandergereiht werden.

Siri-Funktionen

Siri kann dann – im Vergleich zur iOS-Variante – in nur recht begrenztem Umfang Auskünfte zu Wetter, Aktien und ähnlichen Bereichen geben. Hauptfunktion dürfte aber die Suche nach Filmen und Serien sein, die Siri selbst in der deutschen Spracheinstellung sehr gut versteht. Sie durchforstet dabei den iTunes-Katalog, zeigt aber auch Ergebnisse aus dem Netflix-Angebot an – so zumindest die Theorie. In der Praxis fehlten bei manchen Filmen oder Serien die Netflix-Einträge, perfekt funktioniert die Universal-Suche also noch nicht.

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Bei den Suchergebnissen kann dann direkt zwischen iTunes oder Netflix gewählt werden – sofern es denn funktioniert.

tvOS

Ein weiterer Bereich, an dem noch ein paar Verbesserungen notwendig sind, ist die Systemsoftware an sich. Mit dem neuen Apple TV wurde das Betriebssystem gehörig umgekrempelt. Die Oberfläche wirkt, abgesehen von einem etwas moderneren Design, zwar ähnlich zum Vorgänger, unter der Haube hat sich aber einiges getan. So besitzt das Apple TV ein neues, auf iOS-9-basierendes Betriebssystem – tvOS. Und das lässt noch ein paar Funktionen vermissen.

Keine Unterstützung für Bluetooth-Tastaturen

Allen voran sei hier die Unterstützung von Bluetooth-Tastaturen genannt. Das Apple TV 3 konnte man noch für Texteingaben mit Tastaturen koppeln, mit dem Nachfolger ist das vorerst nicht möglich. Gerade jetzt, wo die Funktionalität des Gerätes über Apps deutlich erweitert werden kann, würde sich das eigentlich anbieten. Vor allem die Einrichtung des neuen Apple TV und die Eingabe zahlreicher Passwörter, aber auch die Eingabe von Suchbegriffen, wird somit zur Qual. Besitzt man ein iPhone oder iPad, kann man zumindest gewisse Grundeinstellungen bei der Ersteinrichtung automatisch vornehmen lassen.

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Zu der obersten Reihe an Apps werden weitere Details angezeigt.

Remote-App funktioniert nicht

Anmeldungen bei Diensten wie Netflix oder Plex müssen aber händisch erfolgen. Auch die Nutzung der offiziellen Remote-App für iPhone und iPad ist derzeit nicht möglich, da die App unverständlicherweise noch nicht mit dem Apple TV 4 kompatibel ist. An der Nutzung der On-Screen-Tastatur, die zudem mit ihrer langen Aneinanderreihung der Buchstaben nicht gerade einfach zu bedienen ist, führt derzeit also kein Weg vorbei.

Hübsches Interface

Die übrige Benutzeroberfläche des Apple TV weiß hingegen zu überzeugen. Der Look ist modern und schlicht, die App-Übersicht lässt sich frei sortieren. Die Kacheln werden mit einem hübschen 3D-Effekt animiert. Mit ständiger Werbung wird man – anders als beim Fire TV von Amazon, wo man permanent zum Abschluss eines Prime-Abos gedrungen wird – nicht konfrontiert. Apple hält sich hier angenehm zurück. Das gesamte Interface wirkt dadurch weitaus ruhiger, aufgeräumter und übersichtlicher als bei der Amazon-Konkurrenz.

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Das Interface ist simpel aber übersichtlich.

Geringfügige Designänderungen

Äußerlich hat sich das Apple TV fast nur in der Bauhöhe verändert. Die Box besitzt dasselbe schwarze Design mit abgerundeten Kanten und Apple-Logo an der Oberseite wie der Vorgänger – sie ist lediglich fast doppelt so hoch. Grund dafür ist ein neuer Kühlkörper, der die Abwärme des passiv gekühlten A8-Prozessor ableitet. An der Rückseite des Apple TV 4 gibt es bei den Anschlüssen dafür gleich zwei Änderungen – eine davon zum Ärgernis einiger Nutzer.

Kein optischer Anschluss mehr

Konnte man das Apple TV 3 noch mittels optischem Kabel mit der Tonanlage verbinden, bietet der Nachfolger eine solche Möglichkeit nicht mehr. Bereits Amazon hat den optischen Tonausgang bei der jüngsten Ausgabe des Fire TV gestrichen. Das Tonsignal wird also zwingend über den HDMI-Anschluss transportiert. Dies könnte vor allem Nutzer mit älteren Audio-Receivern, die noch über keinen HDMI-Anschluss verfügen, ärgern.

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Der neue Apple TV (links) ist höher als der Vorgänger, bei den Anschlüssen gibt es ebenfalls Änderungen.

USB-C-Anschluss

Bisher war es nämlich möglich, zum Musikgenuss den Fernseher abgeschaltet zu lassen. Bei dem weiter oben dargestellten Setup wäre dies, ohne weiteres Zubehör mit dem die Audiospur aus dem HDMI-Signal entkoppelt wird, nicht möglich. Der Fernseher müsste dann immer parallel laufen. Die zweite Anschluss-Änderung betrifft den USB-Wartungsanschluss, der vor allem für Entwickler zum Testen von Apps interessant sein dürfte. Der bisherige Micro-USB-Anschluss wurde gegen einen moderneren USB-C-Port getauscht.

Lieferumfang

Ein USB-C-Kabel ist im Lieferumfang jedoch nicht enthalten, auch das HDMI-Kabel muss separat gekauft werden. Neben dem Apple TV selbst, dem Netzkabel und der Fernbedienung liegt lediglich ein Lightning-Kabel bei, mit dem die Remote aufgeladen werden kann. In unserem Testzeitraum war das bisher aber nicht notwendig. Apple verspricht, dass der Akku der Fernbedienung mit einer Ladung "Monate" hält und sich nach neun Stunden vollständig aufgeladen hat.

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Die Fernbedienung wird über einen Lightning-Anschluss geladen, das Kabel dafür liegt bei.

USB-C-Kabel

Etwas unklar ist, warum Apple statt dem Micro-USB-Anschluss an der Rückseite des Apple TV nicht einfach einen Lightning-Port verbaut hat – immerhin würde das passende Kabel dann direkt beiliegen. USB-C-Kabel dürften in den Haushalten hingegen noch nicht allzu verbreitet sein, wodurch man im Fall der Fälle – etwa bei einer Wiederherstellung der Software oder als App-Entwickler – wohl separat ein Kabel kaufen müsste. Das kostet zwar nicht die Welt, klug wäre es aber trotzdem gewesen.

Fazit

Aller Anfang ist schwer, so auch das Einläuten einer Revolution. Das neue Apple TV ist ein solides Gerät, in die Fernsehzukunft bringt es uns aber noch nicht. Durch den App Store und die neue Fernbedienung kann sich die neue Generation zwar vom Vorgänger absetzen, es handelt sich aber eher um eine evolutionäre Entwicklung denn um eine Revolution. Auf den Kopf stellt Apple den Fernsehmarkt nicht. Dafür hat die Konkurrenz vergleichbare Geräte einfach schon zu lange im Angebot – Amazon anders als Apple seit kurzem sogar mit 4K-Unterstützung.

Zudem ist die Software zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gänzlich ausgereift. Der App Store verträgt mehr Übersicht und auch das System hat Schwächen – allen voran wäre hier die fehlende Unterstützung von Bluetooth-Tastaturen oder einer Remote-App erwähnt. Unverständlich ist auch, warum Siri in Österreich nicht offiziell angeboten wird, obwohl sie Deutsch bereits versteht, oder warum Steuerungskonzepte von Spielen durch die App-Store-Bedingungen stark eingeschränkt werden.

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Die neue Fernbedienung ist eines der Highlights beim neuen Apple TV.

Trotzdem macht das Apple TV jede Menge richtig und auch viel Spaß. Die neue Fernbedienung samt ihres Trackpads entpuppt sich dabei als Highlight und stellt die Pendants des direkten Konkurrenten Amazon in Punkto Verarbeitung und Bedienung deutlich in den Schatten. Auch das elegante und unaufdringliche Interface des neuen Apple TV überzeugt – ein weiterer Pluspunkt im Vergleich zum Fire TV. Dafür hat das Apple TV aber auch seinen Preis: 179 Euro kostet die Box in der 32-GB-Variante, mit 64 GB sind es schon 229 Euro.

Geräte der Konkurrenz sind bereits deutlich günstiger zu haben. Diese arbeiten dafür nicht annähernd so gut mit anderen Apple-Geräten zusammen – Stichworte AirPlay, Apple Music, iTunes Store und Co. Der deutlich günstigere Vorgänger erledigt vieles davon aber auch. Damit steht und fällt das neue Apple TV mit der Software – und wenn man es nicht allzu eilig hat, kann man Apple und den App-Entwicklern hier ruhig noch etwas Zeit für Verbesserungen einräumen. (Martin Wendel, 15.11.2015)

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