Terror in Paris: Das Smartphone als Lebensretter

14. November 2015, 13:02
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Twitter-Hashtag half bei Flucht – Facebook-Service "Safety Check" gestartet

Während des Chaos der Terroranschläge in Paris flohen Menschenmassen durch die Straßen der französischen Hauptstadt. Nach kurzer Zeit verbreitete sich der Hashtag #porteouverte (Türe offen) auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Etliche Stadtbewohner öffneten so ihre Wohnungen und Häuser für flüchtende Menschen, wodurch sich die Pariser Straßen schnell leerten.

Facebooks "Security Check"

Auch Facebook schaltete kurz nach den Angriffen das Hilfswerkzeug namens "Safety Check" frei. All jene, die sich in Paris oder der Umgebung aufhielten, konnten sich selbst oder Bekannte als "in Sicherheit" markieren. Dadurch konnte schnell festgestellt werden, ob Personen im Bekanntenkreis betroffen sind. Erstmals angewendet wurde Facebooks "Safety Check" 2011 bei dem Tohoku-Erdbeben in Japan.

Splitter von Projektil gestoppt

Für einen Augenzeugen wurde das Smartphone tatsächlich zum Lebensretter. Er habe laut eigenen Angaben einen lauten Knall gehört und sei danach zu Boden gegangen. Der Mann berichtete dem britischen Guardian weiters, dass daraufhin mehrmals aufgestanden und wieder hingefallen sei. Erst später bemerkte er, dass sein Smartphone stark beschädigt war und offenbar ein Projektil-Splitter gestoppt hatte. (red, 14.11.2015)

  • Facebooks Safety Check.
    foto: screenshot/webstandard

    Facebooks Safety Check.

  • Für einen Augenzeugen wurde das Smartphone tatsächlich zum Lebensretter.
    foto: the guardian

    Für einen Augenzeugen wurde das Smartphone tatsächlich zum Lebensretter.

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