Politzank und Asyl für Bushido

14. November 2015, 12:00
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Verkehrsminister Alois Stöger überstand seine erste Fahrt mit Googles fahrerlosem Auto in Mountain View (Kalifornien) und zeigte sich begeistert:
Die Lenkentscheidungen des Vehikels "waren besser als meine", so Stöger.

foto: apa / georg hochmuth

Er bedauerte nur, Werner Faymann und Reinhold Mitterlehner solch einen Schlitten nicht mitbringen zu können, damit sie auch unterwegs ohne Wählergefährdung streiten können. Beim Ministerrat hatten sie ja dem Politzank eine gute Woche beschert; ihr Auftritt bewies: Sie sind sich nicht einmal mehr darüber einig, worüber sie uneinig sind.

foto: apa / roland schlager

Hilfreich wäre vielleicht, dem Beispiel des weisen Mantelaffen zu folgen. Er veranstaltet zwar gerne Brüllkonzerte. Letztlich aber teilt er sogar mit nicht befreundeten Artgenossen Wasserstellen, wodurch er Woche für Woche beste Umfragewerte erreicht.

foto: ap / jim mone

Air-Berlin-Stewardessen entdeckten einen verdächtigen Passagier, der sich als Carsten Spohr, Chef des bestreikten Konkurrenten Lufthansa entpuppte. Alles gut. Nachdem er glaubhaft versichern konnte, bei seiner Flugteilnahme handle es sich keineswegs um die Vorbereitung einer feindlichen Übernahme, durfte er sich anschnallen.

foto: reuters / joe skipper

Mitgeflogen wären sicher gerne TV-Mitarbeiter der russischen Sender NTW und Kanal Eins. Versehentlich hatten sie Dokumente über ein neues System russischer Atomtorpedos veröffentlicht. Putin nannte das Fernsehen in einer ersten Reaktion die Erfindung des US-Satans.

foto: robert newald

Gleichzeitig bot er Bushido Asyl an, bei dem es eine Hausdurchsuchung gab. Es geht um den Einbruch in ein Geschäft für exotische Fische, das dem Rapper gehört. Verdacht auf Versicherungsbetrug. Womöglich war der Fischraub nur simuliert. (tos, 14.11.2015)

foto: epa / bernd von jutrczenka
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