Chinesen dürfen weniger Aktien auf Pump kaufen

13. November 2015, 12:03
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Chinesische Führung reagiert auf wachsende Sorgen über hohe Verschuldung

Peking/Frankfurt – Chinesen dürfen künftig weniger auf Pump in Aktien investieren. Eine entsprechende Quotenregelung sei verschärft worden, teilten die chinesischen Börsen in Shanghai und Shenzhen am Freitag mit. Damit reagiert die chinesische Führung auf wachsende Sorgen über die hohe Verschuldung im Reich der Mitte, die zu Blasenbildungen führen kann.

Wer beispielsweise 1 Mio. Yuan (rund 146.400 Euro) auf seinem Konto hat, der darf sich nach der neuen Regelung höchstens noch eine weitere Million Yuan für die Anlage in Aktien ausleihen. Bis jetzt waren 2 Mio. Yuan zulässig.

Nach einem dramatischen Kurseinbruch an den chinesischen Börsen im Juli hatte die chinesische Führung zwischenzeitlich drastische Maßnahmen ergriffen, um die Kurse zu stützen. Unter anderem waren den Anlegern Aktienverkäufe untersagt gewesen. Die Regeln wurden seither wieder gelockert. Die aktuelle Maßnahme sollte die Kurse nach Einschätzung von Analysten eher belasten, weil sie die Nachfrage nach Aktien verringern dürfte. (APA, 13.11.2015)

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