Streiks legen Griechenland lahm

Ansichtssache12. November 2015, 13:58
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Polizei setzt in Athen Tränengas ein

Athen – Bei den Protesten tausender Griechen gegen die Sparpolitik ihrer Regierung ist es am Donnerstag zu Krawallen gekommen. Die Polizei setzte in Athen Tränengas gegen Demonstranten ein, die ihrerseits Brandsätze warfen. In der Früh waren nach ersten Schätzungen 16.000 Menschen dem Aufruf mehrerer Gewerkschaften gefolgt, die Arbeit niederzulegen und gegen die Sparpläne auf die Straße zu gehen.

Der Streik legte bereits in der Früh den öffentlichen Verkehr und staatliche Einrichtungen weitgehend lahm, wie der größte Gewerkschaftsverband GSEE berichtete. Die Fähren, die Bahnen und die U-Bahnen wurden bestreikt. Die staatlichen Schulen und alle Behörden blieben geschlossen, Ärzte in staatlichen Krankenhäusern behandelten nur Notfälle. Auch die meisten archäologischen Stätten und Museen waren geschlossen.

Es ist der erste Streik gegen die Regierung seit dem Amtsantritt von Ministerpräsident Alexis Tsipras. Am Mittwoch hatte eine neue Verhandlungsrunde der Regierung mit der Europäischen Union und dem Internationalen Währungsfonds begonnen. (Reuters, 12.11.2015)

In Athen fliegen die Molotowcocktails.

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Vor allem Jugendliche sollen Krawalle angezettelt haben.

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Es handelt sich um den ersten Generalstreik seit dem Amtsantritt von Alexis Tsipras.

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Auch die Eisenbahner streiken – eine leere Bahnhofshalle in Thessaloniki.

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Kommunistische Gewerkschafter begleiten den Streik musikalisch, ...

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... andere marschieren.

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Die Polizisten versuchen den Brandsätzen zu entgehen.

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Flüchtlinge sind gerade noch rechtzeitig vor Streikbeginn per Fähre in Piräus bei Athen angekommen.

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